ÖZIV: Bundesregierung soll beim Pflegegeld Farbe bekennen

Die laufende Diskussion verunsichert alle Betroffenen. Die Bundesregierung soll Klarheit schaffen!

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Wer die aktuellen Diskussionen und Informationen zum Pflegegeld verfolgt, der stellt fest, dass immer wieder der Verdacht aufkommt, dass das Pflegegeld gekürzt werden soll.

„Ich fordere alle Verantwortlichen quer über die Parteigrenzen auf, die Frage von Pflegegeld und Pflegeleistungen sachlich zu diskutieren und dabei auch die Vertreter und Vertreterinnen der betroffenen Personengruppen einzubeziehen. Nur so können positive Effekte erzielt werden. Und eines darf in der aktuellen Debatte nicht vergessen werden: Während das BIP über die letzten Jahre extrem stieg, wurde das Pflegegeld durch Nichtvalorisierung immer weniger wert!“ ist Dr. Klaus Voget, Präsident des ÖZIV überzeugt.

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0 Kommentare

  • Als Muttter einer 9-jährigen schwerstbehinderten Tochter habe ich mich dazu entschlossen, die Unterschriftensammelliste der Petitionen zum Thema Pflegegeld in zahlreichen öffentlichen Gebäuden vor 3 Wochen aufzulegen,damit dies für soviele Menschen wie möglich zugänglich wird.Auch eine Erklärung habe ich dazugegeben, damit klar ersichtlich ist, wofür die Unterschrift geleistet wird. Nur das, was ich heute mit Entsetzen feststellte, war, dass KEINE EINZIGE UNTERSCHRIFT in der Liste abgegeben wurde!
    Entweder interessiert dies niemanden, solange der Hut nicht richtig brennt, und das Pflegegeld abgeschafft wird und in Sachleistung umgewandelt wird, oder denken sich wieder mal viele Betroffene: Sollen die Anderen kämpfen?
    Vielleicht haben viele Betroffene einfach wirklich keine Kraft mehr vom jahrelangen Kämpfen wo wir Angehörigen von Pflegebedürftigen an teils unübewindbare Hürden gestossen sind, als es z.B darum ging an die gerechte
    Pflegegeldeinstufung zu gelangen, was ja auch wie in meinem Fall schon mal 3 laaaange Jahre dauern kann, und wo leider dann viele Menschen aufgeben, anstatt sich mit Gleichbetroffenen zusammenzutun und gemeinsam gegen diese Ungerechtigkeiten protestieren. Dass unsere hohen Politiker diese PROBLEME nicht haben, muss uns schon klar sein, denn für sie stellt sich die Frage natürlich nicht, wie sie von 1170 Euro Pflegegeld im Monat eine Pflegerin bezahlen sollten, wenn das Pflegegeld nur diesen Betrag ausmacht, und aber eine Pflegerin 2300 Euro im Monat kostet?! Als Familie mit einem Alleinverdiener der nicht so ein sattes Gehalt hat,wie unsere Sozialvertreter oder wie sich diese Herrschaften nennen muss man der Realität leider anders ins Auge sehen! Realität ist, wenn man es nicht mehr schafft, selbst rund um die Uhr zu pflegen, muss man die Pflegebedürftigen über kurz oder lang ins Heim geben, weil ich kenne KEINE Pflegerin schon gar niemanden aus Österreich der um 1170 Euro 720 Stunden im Monat arbeitet! Leider! Soviel zum Thema!!!

  • was mi total ärgert, bis man überhaupt mal a geld sieht. des ist beim pflegegeld echt a hammer! auch hilfsmittel zu bekommen, wird immer schwerer, kein mensch sagt dir, was die kassa zahln muss und wie du dich wehren kannst, wennst was net kriegst! irgendwie fühl ich mi wie ein bettler, der überall anklopft, um etwas zu bekommen. wieso kann man da nix machen! und von ana arbeit gar nicht zu reden – des macht mich vor net wirklch gesunder, ganz im gegenteil!

  • alles ich fühle mich von pflegegeld bis umbauten in meiner wohnung ziemlich alleine gelassen! wobei ich mich aufgrund einer chronischen erkrankung in den letzten durchaus an öziv support und kobv gewandt habe. gerade was rechtsberatung anlangt, ist das – abgesehen von pflegegeld beim kobv – ziemlich mühsam. da fühlt man sich total alleine gelassen. ich habe in den letzten jahren vom verlust des jobs, über arbeitslosikeit, sinnlose kurse, kaum rehab, wenig info, keinen quotenarbeitslplatz fiel durchgemacht und fühle mich von den sogenannten behindertenorganisationen sehr alleine gelassen.

  • einsparungen sind schon sehr angebracht in österreich. aber man soll nicht vergessen das der fisch am kopf anfängt zu stinken

  • es wäre ein regelung für die bearbeitung des pfelegeldes notwendig. ich warte seit juli 2009 auf ein termin bei arbeitsgericht. ich habe seit 8 monate kein antwort auf meine klage obwohl von der pva ein rehabilitation abgelehnt wurde. in 2009 oktober waren die untersuchungen. so die behinderte menschen in stich lassen ist unverantwortlich. mit freundlichen grüßen ein 70% behinderte

  • Die Bürgerinitiative des ÖZIV´s bzgl. jährliche Pflegegeldwertanpassung ist ja lobenswert – Jedoch könnte der ÖZIV die Initiative ergreifen und eine überparteiliche Groß-Demos organisieren – Mahnwachen von Schwerst-behinderten Menschen vor beiden Parteizentralen der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP und vor den Eingängen zum österreichischen Parlament. So hätte man sicherlich eine große Medien-Öffentlichkeit und könnte so wichtige Aufklärungsarbeit transportieren. Auf was wartet man noch? Will man sich alles gefallen lassen?

  • An allen Ecken und Enden liegt das Sparen in der Luft … und Dr.Voget möchte ernsthaft noch erklärt bekommen, was läuft!!! i glaub des net! mit so einer vertretung käm ma glei einpacken!!! Nach den Wahlen beginnt das ganz große Feilschen um ein Riesensparpaket. Die Verwaltungsreform wird wohl wieder mal eher nichts werden, also wieder mal bei den Behinderten sparen. claro?

  • Bitte was soll man da Farbe bekennen, die haben eh schon Farbe bekannt! Es ist doch eh klaro was Sache ist!!! Kürzen des Pflegegeldes für Behinderte, wie das ja wohl schon fast alle hier kapiert haben!!! Na, fast alle, manche haben nur den Verdacht.