ORF bilanzierte 2011 besser als erwartet

Aktueller Jahresbericht liegt dem Nationalrat vor

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Der ORF hat im Jahr 2011 ein besseres Ergebnis erreicht als erwartet. Grund dafür sind eine konsequente Umsetzung des Sparkurses und über den Prognosen liegende Werbeeinnahmen. …

Zusätzliches Angebot für Volksgruppen und für gehörlose Menschen

Das Programmangebot für die österreichischen Volksgruppen wurde laut Bericht seit 2001 kontinuierlich ausgeweitet und optimiert. …

Sukzessive weiter ausgebaut hat der ORF auch das Gerhörlosenservice. Demnach wurden 2011 in ORF 1 und ORF 2 bereits mehr als 9.000 Sendestunden untertitelt, was einer Untertitelungsquote von 51,89 % und einer Steigerung von 10,76 Prozentpunkte gegenüber 2010 entspricht.

Dabei wird bei Live-Sendungen, etwa Nationalratsdebatten, auch moderne Spracherkennungstechnik eingesetzt. Insgesamt wurden, wie der Bericht hervorhebt, nicht nur Standardsendungen der Information wie „Zeit im Bild“ und „Heute in Österreich“, sondern auch sämtliche österreichischen Fernsehfilme und internationalen Blockbuster untertitelt.

Weiters arbeitet der ORF am schrittweisen Ausbau der Audiodeskription für stark sehbehinderte Menschen. Mit insgesamt 676,5 Sendestunden wurde bereits 2011 das für 2013 geplante Etappenziel erreicht. Live-Audiokommentierung wird etwa bei der 6. Staffel der „Dancing Stars“ angeboten, auch die neue Staffel von „Soko Donau“ läuft als Hörfilmfassung im ORF.

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0 Kommentare

  • Also jetzt tuns dem ORF aber unrecht! Es gibt im deutschsprachigen Raum KEINE TV-Station die dermaßen viele Audiokommentierungen für Sehbehinderte anbietet. (Vor allem im Sportbereich). Auch wenn ich kein Fan von Dancing Stars und Adelshochzeiten bin möchte ich darauf hinweisen, dass auch diese sonst nirgends extra kommentiert wurden.

  • Das einige was den ORF von Rtl, Atv und Co unterscheidet sind ORF-Product-Placement, Zwangsgebühren und die Privilwgien der 4.000 ORF-Beamten.