Parksünderin Führerschein entzogen

Die 11. Kammer des Verwaltungsgerichts in Berlin hat einer Geschäftsfrau den Führerschein entzogen.

Behindertenparkplatz
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Die mit 60 Knöllchen verwarnte Parksünderin hatte ihren Wagen immer wieder auf ausgewiesenen Behindertenparkplätzen abgestellt. „Berlins Straßen sind keine rechtsfreien Räume, in denen sich jeder austoben kann“, schrieb dazu heute die Berliner Morgenpost.

Der Geschäftsfrau bescheinigten die Richter nach 60 Parkverstößen in zehn Monaten fehlende charakterliche Voraussetzungen zum Führen eins Kraftfahrzeuges. Erschwerend wertete das Gericht, dass die 30-Jährige ihren Wagen dabei immer wieder auf ausgewiesenen Behindertenparkplätzen abgestellt hatte. Selbst wiederholte Belehrungen durch Polizeibeamte hatten die Parksünderin nicht beeindruckt.

Gegenüber dem Gericht gab die Frau an, sie habe die Verstöße nicht selbst begangen, bei ihrem Wagen handele es sich um ein Firmenfahrzeug, dass auch von anderen Personen benutzt werde. An dem Beschluss der Kammer zum Entzug des Führerscheins änderte dies jedoch nichts.

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0 Kommentare

  • Es ist leider tatsächlich so. Erst wenn Kosten entstehen, werden diese Parkplätze respektiert. Das einzige um das uns manche „Nichtbehinderte“ beneiden ist, der Behindertenparkplatz und das Pflegegeld.

  • Dieselben rücksichtslosen Typen finden sich leider auch hier in Österreich. Wir in Österreich sollten endlich auch solche Lösungen bekommen wie in anderen Ländern: In den USA z.B. sind die Geldstrafen für Parkvergehen in Behindertenzonen um ein Mehrfaches höher als wie für andere Parkzonen. Wir Betroffene erwarten uns von unseren Behindertensprechern im Parlament, daß sie in diesem Bereich endlich aktiv werden und eine ähnliche Lösung herbeiführen! Denn die allermeisten Autofahrer verstehen leider nur diese „Sprache“.