Persönliche Zukunftsplanung

Selbstbestimmte Lebensgestaltung für Menschen mit und ohne Behinderung

Symbolbild: Blick in die Zukunft
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Persönliche Zukunftsplanung (PZP) versteht sich als Prozess der durch die Anwendung von verschiedenen Techniken und Methoden gekennzeichnet ist. Begleitet wird der gesamte Prozess von einem Moderator/einer Moderatorin.

Eine wertschätzende Haltung gegenüber der planenden Person mit der Fokussierung auf ihre Träume und Fähigkeiten stehen ebenso dafür (personenzentriertes Denken).

Die Vorstellung von einer erstrebenswerten und schönen Zukunft soll entwickelt sowie der individuelle Weg dahin Schritt für Schritt umgesetzt werden. Zur Seite steht ein Moderator/eine Moderatorin sowie ein Unterstützerkreis, welcher von der planenden Person zusammengestellt wird.

Die Ansätze und Methoden der persönlichen Zukunftsplanung wurzeln im Amerika und Kanada der 80er Jahre. Im deutschsprachigen Raum etabliert sie sich seit gut 20 Jahren und nun auch verstärkt hier zu Lande.

Inklusive PZP – Lehrgänge in Österreich

Im Rahmen des EU Projekts „Neue Wege zur Inklusion“ (2009 – 2011) wurde ein Lehrgangsmodell für die Ausbildung zum/zur ModeratorIn in persönlicher Zukunftsplanung erarbeitet. Dieses Modell ist für heterogene Gruppen mit unterschiedlichen Herangehensweisen an die Lerninhalte erstellt worden.

In den Landeshauptstädten Graz, Innsbruck, Salzburg und Wien startet in diesem Jahr zeitversetzt jeweils ein Lehrgang. Die angesprochene Zielgruppe ist bewusst groß gefasst, Selbstvertreterinnen sind genauso angesprochen wie Fachkräfte aus dem Bereich der sozialen Arbeit oder Mitarbeiter aus der öffentlichen Verwaltung. Schließlich soll die Idee von PZP in unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen Anwendung und Verbreitung erfahren.

Weiters gibt es den Lehrgang „Personenzentriertes Arbeiten in Organisationen“, welcher Leitungskräfte und MitarbeiterInnen der Behindertenhilfe dazu befähigen soll, ihre Praktiken mehr auf die Bedürfnisse ihrer NutzerInnen auszurichten.

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0 Kommentare

  • Wo findet man die Informationen zu diesem Lehrgang? Bitte um eine Info per Mail. Danke

  • Infos zu den Lehrgängen in Wien gibts bei der Lebenshilfe-Akademie. Bildungsträger in Innsbruck ist Freiträume.

  • Bitte zu dieser Planung v.a. auch Bankbeamte und „Bankenpreisträger“ sowie „BankenpreisträgerInnen“ einzuladen, die noch immer mit diskriminierenden Ausdrücken wie „Mündel“, „Mündelgeld“, „Mündelkonto“…haussieren (und MmB bescheissen) gehen tun!

  • Wo sind weitere Informationen zu den Lehrgängen in den Bundesländern zu finden?