Praniess-Kastner: Ich vermisse ein klares Konzept zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Rückschritt in die 70-er Jahre bei der schulischen Integration von Kindern mit Behinderung

Karin Praniess-Kastner
BIZEPS

Als „bildungspolitische Bankrotterklärung“, bezeichnet die Sprecherin für Menschen mit Behinderung der ÖVP Wien, Karin Praniess-Kastner, die von SPÖ-Bildungsstadtrat Oxonitsch heute in Rust präsentierten Pläne zum Ausbau der Sonderpädagogischen Zentren in Wien.

„Es fehlt ein klares Bekenntnis zur Inklusion. Hier werden die Prinzipien der UN-Behindertenrechtskonvention in Bezug auf den Bereich Bildung nicht umgesetzt“, betont Praniess-Kastner.

Für betroffene Eltern hat ein Integrativ-Platz im Kindergarten, im Hort und in der Volksschule nach wie vor höchste Priorität.

„Warum widmet sich der SP-Bildungsstadtrat diesem Thema nicht mit entsprechender Tatkraft? Es ist eine Schande, dass von der Wiener SPÖ der Bau von Sonderpädagogischen Zentren als zukunftsweisend abgefeiert wird. Wir landen damit de facto in den 70-er Jahren, was die Politik für behinderte Menschen betrifft. Das darf doch nicht wahr sein“, ärgert sich die ÖVP-Bereichssprecherin.

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0 Kommentare

  • Man sollte immer daran denken, dass Kinder unsere Zukunft sind.
    Auch behinderte Kinder gehören dazu.

  • Der obligate Gesetzesvorbehalt zur Umsetzung der UN-BRK ist faktisch als vorsätzlicher Konventionsbruch erwiesen. Zweifelt noch jemand an der persistenten Menschenrechtsdelinquenz Österreichs?

  • SPZ-Revival statt Konventions- Umsetzung, wie dreist wird der Inklusionsschwindel noch?