Selbstbestimmt leben in der Steiermark

Josef Mikl vom Verein Selbstbestimmt Leben Steiermark informierte beim heute fortgesetzten Grazer Sommercamp über die Fortschritte in seinem Bundesland.

Josef Mikl
Tolliner, DI Klaus

„Wir setzen uns für die Auflösung der Heime ein“, sagte er und nannte als Beispiel Kainbach. Hier sind mehr als 300 behinderte Menschen untergebracht.

Der im Jahr 2012 gegründete Verein hat schon einiges erreicht. So konnten zum Beispiel, als der steiermärkische Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erstellt wurde, wichtige Punkte – wie Persönliche Assistenz und selbstbestimmtes Leben – eingebracht werden.

Obwohl Selbstbestimmt Leben Steiermark noch recht jung ist, werden schon intensiv Kontakte mit Verwaltung und Politik gepflegt. Im Bereich Persönliches Budget zeigen sich erste Erfolge. Trotzdem bleibt noch vieles zu tun, bis alle behinderten Menschen Persönliche Assistenz bedarfsgerecht bekommen.

Wichtig ist es Josef Mikl, dass in nächster Zeit möglichst vielen Menschen die Inhalte der UN-Konvention näher gebracht werden. Das gilt für die Betroffenen, die ihre Rechte kennen müssen, ebenso wie für Verantwortliche in Politik und Gesellschaft, die diese Menschenrechtskonvention umzusetzen haben.
Hier sehen Sie Fotos vom Sommercamp 2013 in Graz.

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