Selbstbestimmtes Leben als politisches Programm

Selbstbestimmtes Leben hält der österreichische Nationalratsabgeordnete Dr. Franz-Joseph Huainigg als politisches Programm der europäischen Behindertenbewegung für unverzichtbar.

Franz-Joseph Huainigg
Christian Müller

„Die UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen gibt hier die Zielsetzung vor: Gleichberechtigte Teilhabe in Kindergarten, Schule und Beruf. Persönliche Assistenz zur Umsetzung eines selbstbestimmten Lebens. Und beispielsweise das Recht auf Leben – auch schon vor der Geburt“, erklärte Huainigg am 12. April 2011 in Berlin.

Der Behindertensprecher der Österreichischen Volkspartei hatte „das erste Wort“ vor mehr als 300 Gästen auf dem Jahresempfang des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe.

„Es gibt im deutschen Bundestag die Möglichkeit von Gewissensentscheidung zu Ethikfragen. Diese Kultur der parlamentarischen Auseinandersetzung fehlt im österreichischen Parlament“, so Huainigg.

„Auch wir müssen den Mut haben uns mit ethischen Fragen, wie Präimplantationsdiagnostik, Eugenische Indikation (in Deutschland bereits abgeschafft!) oder Pränataldiagnostik in Ausschüssen und im Plenum auseinanderzusetzen.“ Euthanasiegesetzgebungen seien mit dem Wertekanon Europas absolut nicht zu vereinbaren.

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0 Kommentare

  • jeder ob politik oder sonst wer, spricht gegen die präimlantationstdiagnostik … aber denkt eigentlich jemand auch an die jenigen wie mich und meinen mann wo es die einzige möglichkeit für uns wäre ein gesundes kind zu kriegen? ich möchte kein sterbenskrankes kind wenn ich im vorhinein weiß daß das passieren wird … versetzt euch mal in die lage einer 32 jährigen frau …