SPÖ-Bildungsprogramm einstimmig beschlossen

Broukal und Niederwieser präsentieren SPÖ-Bildungsprogramm

SPÖ - Bildungsprogramm für alle
BIZEPS

Gemeinsam mit den zehn LeiterInnen des Kompetenzteams Bildung präsentierten SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser und SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal – als „Geburtshelfer des Programms“ – am Dienstag beim SPÖ-Parteitag das neue Bildungsprogramm der SPÖ, an dem ungefähr 150 Lehrer, Eltern, Schülervertreter, Studenten, Professoren und Bildungsfachleute mitgearbeitet haben.

Wie Broukal betonte, werde mit dem Programm ein Angebot gemacht für pädagogisch wertvolle Ganztagsschulen, für funktionierende Unis und für eine gemeinsame Ausbildung für Pädagogen, die die bisherige Ausbildung über Bord wirft.

Das SPÖ-Bildungsprogramm wurde nach Präsentation und Diskussion einstimmig von den Delegierten beschlossen.

SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp erläuterte den Begriff der „Inklusion“, was das selbstverständliche Miteinander vor Ort bedeute und Verschiedenheit im Gemeinsamen bestehen lasse. Um Inklusion zu erreichen, müsse Integration flächendeckend ausgebaut und bessere Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden.

Das bedeute, dass Integration verstärkt werden müsse, um dem großen Ziel „Inklusive Bildung“ näher zu kommen. Voraussetzung dafür sei auch eine Bewusstseinsänderung aller am Schulsystem beteiligten Menschen, denn sensibel auf Verschiedenartigkeit zu reagieren und den Unterschiedlichkeit als Bereicherung und nicht als Hemmschuh anzusehen, erfordere persönliche und pädagogische Stärke, so Lapp.

Die Notwendigkeit einer neuen, besseren Lehrerausbildung betonte SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser. Die SPÖ wolle eine Hochschule für alle pädagogischen Berufe – das sei internationaler Standard -, die auch eine echte Hochschule sein soll.

„Bis jetzt war das Bildungsprogramm unser Kind, nun soll es euer Kind sein“, so Broukal abschließend zu den Delegierten.

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