SPÖ-Mörk: „Kontrollamt bestätigt Erfolg der Persönlichen Assistenz“

Positive Überführung vom Modellprojekt zum Regelbetrieb

Gabriele Mörk
SPÖ/Christian Fürthner

„Die Pflegegeldergänzungsleistung für Persönliche Assistenz ist erfolgreich vom Modellprojekt in den Regelbetrieb übergeführt worden. Das geht aus dem aktuellen Kontrollamtsbericht hervor“, erklärte die Vorsitzende der gemeinderätlichen Behindertenkommission, SPÖ-Gemeinderätin Gabriele Mörk.

Die Pflegegeldergänzungsleistung für Persönliche Assistenz hat der Prüfung des Kontrollamtes stand gehalten. Sie ermöglicht rund 150 Menschen mit körperlicher Behinderung ein selbstbestimmtes Leben.

Die Pflegegeldergänzungsleistung für Persönliche Assistenz hat laut einer externen Evaluierung die gesundheitliche Situation der Menschen mit Behinderung verbessert bzw. stabilisiert, die sozialen Kontakte erhöht und die Teilnahme am kulturellen Leben erleichtert. Auch die Situation der LeistungsbezieherInnen am Arbeitsmarkt hat sich verbessert.

„Damit hat die Pflegegeldergänzungsleistung für die Persönliche Assistenz die gewünschten Ziele erreicht“, betonte Mörk. „Es zeigt sich, dass Wien die UN-Konvention für die Rechte der Menschen mit Behinderung ernst nimmt und umsetzt. Durch die Pflegegeldergänzungsleistung für die Persönliche Assistenz wird in Wien Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung ermöglicht.“

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0 Kommentare

  • Ich feiere diese Nachricht nicht als Sieg in Anbetracht wieviele Menschen mit Behinderungen es in ganz Wien gibt. Bedauerlich finde ich die Anbindung an eine Arbeit. SOVIELE Menschen könnten auch ohne Erwerbsarbeit, aber mit PA, wirklich anständig leben.
    Die rechtlichen Bestimmungen in Wien ermöglichen wenigen doch soviel mehr, wovon andere ÖsterreicherInnen in ähnlichen Situationen nur träumen können. Ich VERFLUCHE unsere Bestimmungen im sog. Oö. Chancengleichheitsgesetz in OÖ, wo ich lebe.

    Alles Gute euch in Wien für euren kleinen „Sieg“.

  • @Charlotte! Ich stimme Dir vollinhaltlich zu, was aber nicht bedeutet, dass ich es den 150 Nutznießern/innen nicht gönnen könnte bzw. würde. Dieses gegenständliche Eigenlob erinnert stark an Selbstherrlichkeit und Verlogenheit. Solange es die SPÖ in Wien zulässt und duldet, dass ihre Amtsärzte Menschen mit gerechtfertigten Ansprüchen beispielsweise nur auf die Zuerkennung eines Behindertenparkplatzes – nachgewiesen durch aussagekräftige radiologische Befunde – zu Fachärzten für Neurologie und Psychiatrie weiterreichen, um mit deren Hilfe und menschenverachtendsten Vorgangsweisen und Praktiken doch einen ablehnenden Bescheid erzielen zu können (alles nachweisbar), kann ich diese Lobeshymne bedauerlicherweise nicht ernstnehmen.

  • Ich bin sehr dankbar dafür, dass es in Wien diese persönliche Assistenz gibt. Das hilft mir sehr! Ich seh das so wie die Frau Mörk. Die Assistenz ist erfolgreich. Danke an Wien!

  • Das ist ja echt irre! Bei 150 Personen hat die Stadt Wien die UN Konvention ernst genommen! Das gehört ja wirklich gefeiert und hinausposaunt! Es muss aber erlaubt sein, ein paar Fragen stellen zu dürfen: 1. Ging die Initiative für Persönlichen Assistenz von der SPÖ aus oder kämpfen in Österreich behinderte Menschen schon seit über 20 Jahren gegen die Widerstände der SPÖ? 2. 150 Menschen, die bessergestellt werden als andere Menschen mit Behinderung – wo bleibt hier das Benachteiligungsverbot Art.7 in der Bundesverfassung? 3. ein paar Promille umgesetzte erkämpfte Selbstverständlichkeiten verdient schon ein Lob, als wäre ein neues Zeitalter angebrochen? 4. wie lange müssen die anderen vielen tausend Menschen warten, bis sie auch der Fremdbestimmung entkommen dürfen?

  • Weil es sonst zu teuer wird

  • Wenn alles so positiv ist, warum bekommen dann diese „nur“ körperbehinderte Menschen?