„Styria integra“ hilft bei der Lehrstellensuche

Jugendliche mit Behinderung können österreichweit ab sofort eine "Integrative Berufsausbildung" beginnen: Sie nehmen Teile einer dualen Berufsausbildung wahr und werden dabei die ganze Zeit über von einer Berufsausbildungsassistenz begleitet.

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Anerkennung und Finanzierung der Integrativen Berufsausbildung sind im neuen Berufsausbildungsgesetz geregelt, das Anfang September in Kraft getreten ist. Die Ausbildung kann je nach Art der Behinderung variieren: So kann in Absprache mit dem/der AssistentenIn, dem Lehrling und dem/der AusbildnerIn die Lehrzeit verlängert oder der Ausbildungsgang verschlankt werden.

„Styria integra“, eine Arbeitsgemeinschaft unter Führung der steirischen Landesstelle des Bundessozialamts, hat seit dem Frühjahr bereits für 19 steirische Jugendliche Lehrstellen gefunden. Ein 17-jähriges Mädchen etwa lernt bei McDonald`s „Systemgastronomie“: Sie braucht nicht an die Kasse, kann aber in der Burger-Küche arbeiten; in Stresssituationen erhält sie besondere Hilfestellung. Ein 18-jähriger Bursche absolviert Teile einer Tischlerlehre. Er wird mit Maschinen vertraut gemacht, lernt schleifen, das Eintreiben von Dübeln und den Betrieb instand zu halten.

„Styria integra“, seit einem Jahr aktiv, ist der steirische Zweig der EU-Initiative „Equal“. Finanziert wird die Arbeitsgemeinschaft vom Bundessozialamt, Landesstelle Steiermark, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, aus der „Behinderten-Milliarde“ der Bundesregierung sowie vom Land Steiermark. Ziel der Arbeit ist die Integration von behinderten Jugendlichen an der kritischen Schnittstelle zwischen Schule und Beruf.

Nähere Informationen gibt es auf der Website www.styria-integra.at oder unter der Telefonnummer 0316/403264-14.

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