Trauerfeier

Am 28. April 2002 gab es für die ermordeten NS-Opfer vom Spiegelgrund eine Trauerzeremonie am Wiener Zentralfriedhof.

Am Weg zur Aufbahrungshalle standen SchülerInnen Spalier, eine weiße Rose in der Hand und ein Bild. Es sind Fotos von Kindern, die „Spiegelgrund“-Opfer waren. Dazu verkündete ein Endlostonband die Namen und das Alter der Ermordeten.

Waltraud Häupl, deren Schwester Annemarie am Spiegelgrund vergiftet worden war, sprach davon, wie diese Kinder damals gemartert und gequält worden sind. Werner Vogt, Arzt und Publizist erinnerte daran, daß die Ärzte vom Spiegelgrund vom „offiziellen Österreich“ verschont worden sind. „Die Täter machten Karriere und wurden hoch dekoriert“.

An der Zeremonie nahmen überdurchschnittlich viele behinderte Menschen teil. Bedauerlicherweise nahm keiner Bezug auf die Situation von behinderten Menschen in der Gegenwart.

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