Trends und Perspektiven im barrierefreien Tourismus

Internationaler Kongress bringt namhafte Experten aus den Bereichen Tourismus und Verkehr nach Wien

Rollstuhlfahrerin sieht auf den Traunstein
Oö. Tourismus/Erber

Das Europäische Netzwerk für barrierefreien Tourismus – ENAT hält von 30. September bis 1. Oktober 2009 im Austria Center Vienna seinen zweiten internationalen Kongress ab. Namhafte Experten aus 40 Ländern und fünf Kontinenten werden sich zwei Tage lang mit den Trends und Perspektiven eines barrierefreien Tourismus für alle auseinander setzen.

Erfolgreiche barrierefreie Destinationen werden ebenso vorgestellt wie ganzheitliche Konzepte und effiziente Marketingstrategien. Die Vorträge im Plenum werden in englischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung angeboten.

Auf vielfachen Wunsch werden zwei der sieben geplanten Workshops in deutscher Sprache abgehalten: Deutschlands Tourismus-„Guru“ Peter Neumann von der Universität Münster wird sich dem Thema „Erfolgskontrolle im barrierefreien Tourismus für alle“ widmen. Mark Markus und Markus Lassnig von e-Motion-Salzburg Research befassen sich mit Innovationen und zukünftigen Trends im barrierefreien Tourismus.

Drei Argumente sprechen für das enorme Marktpotenzial des barrierefreien Tourismus:

  1. Die europäische Tourismuswirtschaft muss dem steigenden Wettbewerbsdruck mit der Erschließung neuer Marktpotenziale begegnen.
  2. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird die Zielgruppe der älteren Touristen weiter stetig anwachsen.
  3. Menschen mit Behinderung haben das gesetzlich verbriefte Recht auf Chancengleichheit, daran muss sich auch die Tourismuswirtschaft orientieren.

Organisiert und durchgeführt wird der ENAT-Kongress von IBFT – Infoplattform Barrierefreier Tourismus in Österreich. Detaillierte Infos zu Programm, Anreise, Unterbringung, Teilnahmegebühr sowie die Möglichkeit zur online-Registrierung gibt es unter www.enatcongress2009.info.

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0 Kommentare

  • Ein behinderter Mensch sind 2-5 Gäste. Hoffentlich kapiert das auch einmal die Gastronomie. Bei uns werden um viel Geld umgebaute Cafes gefeiert, die nicht barrierefrei sind. Die Einstellung der Gastronomie ist eine Barriere.