Veranstaltung: Antworten der Bildungspolitik – „UN-BRK und Lehrer/innen-Bildung NEU“

Seit 2008 ist in Österreich die UN-Behindertenrechtskonvention geltendes Recht und muss bei neuen Gesetzesvorhaben berücksichtigt werden.

Schulgebäude von außen
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Sie besagt, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderung das Recht auf freien Zugang zu Schulen haben, um dort eine inklusive, qualitativ hochwertige Bildung zu bekommen.

Dafür braucht man entsprechend ausgebildete Lehrkräfte. Die Neugestaltung der LehrerInnen-Bildung noch in dieser Legislaturperiode kann eine Chance darstellen, die UN-BRK umzusetzen. Sie birgt aber gleichzeitig die Gefahr, ein günstiges Zeitfenster für die Schulreform leichtfertig zu verspielen.

Eine Inklusive Pädagogik ist bei der Neugestaltung der LehrerInnen-Bildung auch für die Universitäten und im Hinblick auf Lehrkräfte, die in AHS und BHS unterrichten, zu berücksichtigen.

Doch werden die AbsolventInnen der neuen Sekundarstufenlehramtsausbildung überhaupt über die notwendige Inklusionskompetenz verfügen? Oder werden Befürchtungen wahr, dass nach dem Auslaufen der SonderschullehrerInnenausbildungsgänge das notwendige Fachpersonal fehlt, weil die entsprechenden Strukturen in der LehrerInnen-Bildung NEU bisher nicht aufgebaut wurden?

Wie kann die geplante Gesetzesänderung diese Gefahr verhindern?

Eine Veranstaltung mit den BildungspolitikerInnen der SPÖ, ÖVP und Grünen, die Rede und Antwort stehen werden.

Die Veranstaltungsreihe zur LehrerInnen-Bildung NEU wird fortgeführt am Institut für Bildungswissenschaften der Universität Wien, am 6. Juni 2013 um 19 Uhr. Spitalgasse 2 – 4, 1090 Wien, Hof 2, Hörsaalzentrum, Hörsaal C1. Das Gebäude ist barrierefrei zugänglich. Alle Beiträge werden in die Österreichische Gebärdensprache übersetzt.

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