10. Woche 2026 – 50 Jahre Bundesbehindertenbeirat
Der Bundesbehindertenbeirat ist 50 Jahre alt. Er hat sich von einem Beirat, in dem nicht behinderte Menschen für behinderte Menschen …
Ein fragwürdiger Zettel flattert in jeden Haushalt. Der Bürgermeister fragt das Volk. Ein Kommentar.
Es ist ein schöner Zettel. Frühlingshafte Pastellfarben schmiegen sich harmonisch an jede Frage. Der Zettel wiegt schwer. Rund 8 Millionen Euro ist er wert.
Die Antworten sind leicht zu handhaben. Ein großes JA und ein großes NEIN – Zutreffendes bitte ankreuzen. Ja, Herr Bürgermeister. Das haben wir verstanden!
Was aber schwer zu verstehen ist, das ist die Sinnhaftigkeit und Relevanz dieser Fragen.
Da geht es um
Man ist sich bewusst, dass es ein Recht und keine Pflicht ist zu wählen und abzustimmen und dieses Recht hat man auch immer in Anspruch genommen.
Dieses Mal kommt man jedoch in einen Gewissenskonflikt. Man will keine Antwort geben auf dieses Sammelsurium von Fragwürdigkeiten, man ärgert sich über die immensen Kosten von 8 Millionen Euro und will damit nicht belästigt werden. (siehe auch Profil-Artikel vom 23. Februar 2013 bzw. Cartoon von Pammesberger im Kurier)
Man beruhigt sich damit, dass es ja „nur“ eine Befragung ist. Auch wenn man bedenkt, dass durch so eine Befragung die U-Bahn seither am Wochenende die Nacht durchfährt.
Herr Bürgermeister, wie wäre es mit einer Volksbefragung im Sinne der Inklusion von Menschen mit Behinderung?
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Der Bundesbehindertenbeirat ist 50 Jahre alt. Er hat sich von einem Beirat, in dem nicht behinderte Menschen für behinderte Menschen …