kleiner Linienbus Wiener Linien

Wiener Linien-Kleinbus auf der Linie 3 A im Einsatz

Das erste Serienfahrzeug der neuen Kleinbusflotte ist seit heute auf der Linie 3 A in der Wiener Innenstadt unterwegs.

Der Kleinbus ist der erste Bus – nach dem Prototypen, der bereits 2004 eingesetzt wurde – der den Fahrgästen, die in der City unterwegs sind, ab sofort zur Verfügung steht.

Auch für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, ermöglicht der neue Kleinbus der Wiener Linien eine völlig barrierefreie Nutzung. Die neuen Kleinbusse wurden vom burgenländischen Hersteller Kutsenits speziell für die Wiener Linien gebaut.

Noch heuer werden weitere 10 Kleinbusse den Fahrgästen der Wiener Linien zur Verfügung stehen. Insgesamt gibt es dann 12 Kleinbusse der Type KB 235, die sukzessive auf das ganze Jahr verteilt, eingesetzt werden und nach und nach die derzeit fahrenden Midibusse in der Innenstadt ersetzen sollen.

Der rote Citybus ist ein Niederflurautobus, ausgestattet mit einer ausklappbaren Behindertenrampe. Die Behindertenrampe kann der Buslenker bei Bedarf – etwa wenn ein Rollstuhlfahrer einsteigen möchte – herausklappen. Der Autobus kann auf der rechten Fahrzeugseite abgesenkt werden, und bietet somit RollstuhlfahrerInnen, älteren Menschen, Eltern mit Kinderwägen und allen Fahrgästen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, ein völlig barrierefreies Ein- und Aussteigen.

17 Sitzplätze und 10 Stehplätze bietet der neue Wiener Linien-Bus. Von den insgesamt 17 Sitzplätzen sind 5 Sitze sogenannte Klappsitze. Einen speziellen Behindertenplatz für RollstuhlfahrerInnen gibt es ebenfalls. Der Innenraum ist farbenprächtiger gestaltet, als bei den herkömmlichen Midibussen. Der KB 235 ist wendiger, kürzer und schmäler und somit bestens geeignet für die schmäleren Straßen und Gassen in der Wiener Innenstadt.

Der Citybus ist besonders umweltfreundlich unterwegs, denn er fährt mit Flüssiggas. Der Fahrgastraum ist klimatisiert. Die neuen Kutsenits-City-Busse verfügen über einen VW-Motor, 235 PS und ein 6-Gang Tiptronic-Automatikgetriebe.

Seit 14. Dezember 2004 war der Prototyp des neue Wiener Linien-Kleinbusses im Testbetrieb auf der Linie 3 A eingesetzt und fuhr dabei mit der bestehenden Midibusflotte durch Wien. In der Testphase hat sich der Bus bestens bewährt und bei den Fahrgästen fand der neue, wendige Bus großen Anklang.

Auch das Liechtensteinmuseum fand Gefallen am neuen Kleinbus und beauftragte die Wiener Linien, diesen als Bus-Shuttle einzurichten. Der Prototyp des KB 235 ist somit – seit Mitte März 2005 – als Shuttle-Bus für ausgewählte Hotelgäste des Liechtensteinmuseums im Einsatz und bringt die Kulturinteressierten bequem zu den Ausstellungen von Giovanni Giuliani ins Liechtensteinmuseum und in das Stadtpalais Liechtenstein.

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0 Kommentare

  • @anonym: Nur zur Info. Das ist bei allen (also auch bei den großen) Niederflurbussen in Wien leider so, weil sie vom Verkehrsministerium nur einen Rollstuhl genehmigt haben.

  • Dem Artikel entnehme ich, dass immer nur ein Rollstuhlfahrer mitfahren darf. Na, ob da die farbenprächtige Innendekoration demjenigen nutzt, der warten muss?? Wichtig ist bei allen Niederflurbussen, dass die FahrerInnen nicht zu weit weg vom Randstein halten – sonst ist ebenes, barrierefreies Aussteigen unmöglich