Wimmer: „Ermöglichen wir Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben“

SPÖ-Abgeordnete Petra Wimmer forderte im Nationalrat, dass Menschen mit Behinderung nicht benachteiligt werden: Die österreichische Verfassung schreibt vor, dass niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden darf. Die Republik bekennt sich zur Gleichbehandlung von Menschen mit Behinderung in allen Bereichen des täglichen Lebens.

Petra Wimmer
Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS

„Diese Gleichbehandlung ist aber für Beschäftigte in den geschützten Bereichen nicht gewährleistet. Ihre Tätigkeit wird nicht als Erwerbsarbeit gewertet, obwohl sie regelmäßig zur Arbeit gehen, obwohl sie an Geräten arbeiten, Produkte herstellen oder Dienstleistungen anbieten. Taschengeld bekommen Kinder oder SchülerInnen. Die Arbeit muss als Leistung anerkannt werden“, so Petra Wimmer.

Auch die Volksanwaltschaft weist darauf hin, dass fehlende kranken- und pensionsversicherungsrechtliche Absicherung Beschäftigte in geschützten Werkstätten in die Rolle von Kindern drängt. Menschen mit intellektuellen Behinderungen sind erwachsene Bürgerinnen und Bürger Österreichs und sollen nicht wie Kinder behandelt werden.

„Ermöglichen wir ihnen ein selbstbestimmtes Leben mit eigenem Einkommen und eigenen Pensionsansprüchen“, so Wimmer.

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