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Wirtschaft soll mehr Ausbildungsplätze für benachteiligte bzw behinderte Personen schaffen

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern beteiligt sich die Wiener Wirtschaft kaum an der Integrativen Berufsausbildung.

Während in anderen Bundesländern zumindest die Hälfte der Jugendlichen mit Ausbildungsverträgen für die Integrative Berufsausbildung in Unternehmen ausgebildet werden, haben in Wien trotz großzügiger Förderung lediglich 18 Jugendliche einen Ausbildungsplatz in einem Unternehmen gefunden.

333 Ausbildungsverträge wurden in Wien mit selbständigen Ausbildungseinrichtungen abgeschlossen, die vom Arbeitsmarktservice und vom Land Wien finanziert werden müssen. Die Vollversammlung der AK Wien fordert die Wiener Wirtschaft auf, sich mit einem angemessenen Ausbildungsplätze-Angebot an der Integrativen Berufsausbildung zu beteiligen.

Darüber hinaus fordert die Vollversammlung begleitende Maßnahmen, damit die Integrative Berufsausbildung sinnvoll umgesetzt werden kann. Eine Steuerungsgruppe soll sich dafür einsetzen, dass Jugendliche, die eine Integrative Berufsausbildung abgeschlossen haben, auch auf dem ersten Arbeitsdmarkt integriert werden können.

Eine ausreichende Anzahl an Berufsausbildungs-AssistentInnen soll gewährleisten, dass die Jugendlichen ausreichend Unterstützung und Förderung während der Ausbildungszeit erhalten.

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0 Kommentare

  • Es geht doch sicher nicht nur um die Privatwirtschaft, sondern auch um die diversen Körperschaften (von Bund, Land, Gemeinden, …). Diese haben Gesetze geschaffen, die gebieten das pro 25 Dienstnehmer ein Dienstnehmer zumindest 50% MdE haben muss. Im Nichterfüllfall gibt es die „Sanktion“ der Ausgleichstaxe. Diese Taxe ist aber eher ein Witz, da viel zu gering! :D

    Was ich damit sagen will, was soll man von Koerperschaft unserer Verwaltung (die wir mit unseren Steuern finanzieren) halten, die selbts nicht die Gesetze einhält die sie mitgeschaffen haben! So sind derzeit alleine im Gemeindebereich von Wien über 600 Stellen die mit begünstigten Behinderten besetzt werden müßten (sg.Planstellen), *nicht* besetzt! Im Bereich des Bundes und der Länder schaut es sicher nicht anders aus.

    Unterm Strich ergibt das eine „tolle“ Vorbildwirkung auf die Privatwirtschaft – die ja immerhin im Gegensatz zu den öffentlichen Bereichen – profitabel arbeiten müßen, sonst droht der Konkurs. Man kann es sehen wie man will, ich kann da nur den Kopf schütteln über die Behörden und andere öffentliche Stellen die die selbst gegen das Gesetz verstossen!

    Mein Vorschlag: „Freikaufen“ mit Ausgleichstaxe in Privatwitschaft sollte bleiben, allerdings nur mit einem deutlichen anheben der Taxe auf das Niveau eines durchschnittlichen Monatsgehaltes. Im öffentlichen Bereich aber, sollte es kein „Freikaufen“ geben, sondern ganz schlicht die Pflicht der Erfüllung des Gesetzes.