Uni-Proteste in Österreich: Die Forderungen
Der Standard berichtet seit Tagen sehr ausführlich über die österreichweiten Proteste der Studentinnen und Studenten. Auch mangelnde Behindertengleichstellung ist ein Thema der Proteste.

"Am Mittwoch haben die protestierenden Studenten einen offenen Brief mit konkreten Forderungen an Kanzler Werner Faymann (
SPÖ), Finanzminister Josef Pröll (
ÖVP), Wissenschaftsminister Johannes Hahn (
ÖVP) und den Rektor der Uni Wien, Georg Winckler, veröffentlicht",
berichtet die Tageszeitung am 28. Oktober 2009 auf der
Homepage und zählt die Eckpunkte der Forderungen auf.
Neben dem in der Öffentlichkeit häufig genannten "Freien Hochschulzugang", der "Demokratisierung der Unis" sowie der "Ausfinanzierung der Universitäten", wird auch die Einhaltung des Behindertengleichstellungsgesetzes gefordert.
Konkret wird folgende Forderung (hier finden Sie alle Forderungen) im Artikel herausgegriffen: "Um ein barrierefreies Studieren zu ermöglichen, muss an allen österreichischen Unis das Behindertengleichstellungsgesetz umgesetzt werden."
Weitere Informationen: Studium
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SiMmA · 4. November 2009 13:57 Uhr
Jeder sollte das Recht auf einen freien Bildungszugang haben, das ist schon klar. Aber was nützt einem dieser in der Theorie, wenn man durch einen Massenansturm von Studenten aufgrund fehlender Zugangsbeschränkungen erst recht nicht in den Genuss studentischer "Privilegien" wie Sitzplätze oder Prüfungszusagen kommt? Ich persönlich wäre sofort bereit, Studiengebühren zu bezahlen, wenn damit gesichert wäre, dass ich mich bei Vorlesungen nicht zwischen 3.000 Studenten auf den Boden kauern muss. Vielleicht ändern hier ja die 34 Millionen von Hahn etwas ... die Hoffnung stirbt zuletzt :-)
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