300 zusätzliche neue Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung in den Integrativen Betrieben Österreich

Von Integrativ zu Inklusiv. Das in den 80er Jahren gegründete Erfolgsmodell ist mittlerweile eine österreichische Institution mit 8 Einzelbetrieben an 20 Standorten in 7 Bundesländern mit mehr als 2.000 Mitarbeitenden – davon zwei Drittel mit Behinderungen. Und bald sollen es deutlich mehr werden.

Mitarbeiter im Integrativen Betrieb von Wien Work
Wien Work / SiMshot Fotografie

Der Integrative Betrieb und das „Weißenberg-Konzept“ – die gute Idee eines Sozialministers in den 80er Jahren präsentiert sich heute als einzigartige Unternehmensform.

Vielerorts als „Geschützte Werkstätte“ in den Bundesländern gegründet, beschäftigen die Integrativen Betriebe mittlerweile rund 1.700 Menschen mit Behinderungen und insgesamt über 2.200 Mitarbeitende.

Von „Team Styria“ über „Wien Work“, „Team Work“, „ABC Auftragsfertigung“ bis zu den „Geschützten Werkstätten“ in Tirol, Salzburg, Wiener Neustadt und St. Pölten – allen gemeinsam ist der Hauptunternehmenszweck: Berufliche (Re-)Integration von Menschen mit Behinderungen, die am freien Arbeitsmarkt wenig bis gar keine Chance auf eine Beschäftigung haben.

Expansion mit dem Inklusionsmodell: 300 zusätzliche neue Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung.

In den nächsten Jahren wird sich einiges tun in den Integrativen Betrieben. 300 zusätzliche Arbeitsplätze werden für Menschen mit Behinderung geschaffen – mit voller Entlohnung nach geltendem Kollektivvertrag und auf Vollzeitbasis.

Im Vergleich zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in einer Tagesstruktur erhalten Mitarbeitende in einem Integrativen Betrieb – egal ob mit oder ohne Behinderung – kein „Taschengeld“, sondern ein reguläres Gehalt bzw. einen regulären Lohn.

Die Integrativen Betriebe Österreich ermöglichen durch die zusätzliche Schaffung von Dauerarbeitsplätzen über 2.000 Menschen mit Behinderungen echte Teilhabe am Arbeits- und Sozialleben.

Zur Unterstützung dieser Aufgabe gibt es Förderungen vom Sozialministerium, aus Mitteln der Bundesländer und vom AMS (Arbeitsmarktservice). Durch die Förderungen sollen jene Nachteile ausgeglichen werden, die durch die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen gegenüber anderen Betrieben entstehen, die sich ebenso wie ein Integrativer Betrieb im freien Wettbewerb behaupten müssen. Der Integrative Betrieb ist ein Modell, das funktioniert. Und das schon mehr als 40 Jahre. Mit erfolgversprechenden Zukunftsaussichten.

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Ein Kommentar

  • Danke für den Kommentar!
    Ich nehme jedoch, zumindest in OÖ, eine andere Tendenz wahr:
    Die von Ihnen beschriebenen integrativen Arbeitsplätze werden massiv reduziert zu Gunsten einer INTEGRATIVEN BESCHÄFTIGUNG dieser Zielgruppe am 1. Arbeitsmarkt (nach skandinavischen Modellen).
    Auch unsere Zielgruppe, die in der Fähigkeitsorientierten Aktivität nach ChG arbeiten (Taschengeld bzw. Beschäftigungsprämie) soll in diese Art der INTEGRATIVEN BESCHÄFTIGUNG beschäftigt werden. Bei uns sind das, hörbeeinträchtigte Menschen mit zusätzlichen Beeinträchtigungen der Lebenswelt Schenkenfelden, Pinsdorf und Wallsee.
    Ich dachte, dass Teamwork,… Auslaufmodelle sind?!

    Mit freundlichen Grüßen

    Mag. Wolfgang Brunner | Stellvertretende Leitung
    Lebenswelt
    BARMHERZIGE BRÜDER
    KRANKENHAUS LINZ Institut für Sinnes- und Sprachneurologie