Zusatzqualifikationen sprechen sich herum

Keinesfalls unkommunikativ ist ein Kundenbetreuer der Bank Austria-Creditanstalt, wenn er es in "seiner" Filiale in der Alser Straße in Wien mit gehörlosen Bankkundinnen und -kunden zu tun bekommt.

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Andreas Schmidt bedient sich dann einfach der Österreichischen Gebärdesprache, berichtet die Wiener Zeitung vom 28. April 2004.

Kein Wunder, dass sich der Kreis der Menschen, die bei ihm Rat suchen, stets erweitert. Derzeit betreut er in der Bank Austritt Filiale in der Alerstraße, im 9. Wiener Gemeindebezirk, 560 Kundinnen und Kunden, von denen etwas 10 % gehörlos sind.

Als hörendes Kind gehörloser Eltern hat er gemeinsam mit seinem Bruder die Österreichische Gebärdensprache sozusagen „von der Pike auf“ gelernt und wendet sie heute in seinem Beruf als Kundenbetreuer in vielen Beratungsgesprächen an.

Zusatzqualifikationen machen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erst so richtig interessant, resumiert die Wiener Zeitung abschließend.

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