Venedig bei einer rollstuhlgerechten Gondelfahrt erleben

Am 11. März 2016 hat die erste rollstuhlgerechte Gondel-Anlegestelle in Vendig eröffnet. Damit können auch Personen im Rollstuhl dieses traditionelle Fortbewegungsmittel verwenden.

Kind im Rollstuhl in barrierefreier Gondel
gondolas4ALL

Barrierefreiheit hört nicht an Land auf. Venedig und seine Lagune stehen seit 1987 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes, vieles davon ist allerdings leider nicht barrierefrei.

Die Tourismusinitiative Gondolas4ALL möchte das ändern und schuf den ersten rollstuhlgerechten Pier für Gondeln in Vendig, zu finden am Piazzale Roma, der am 11. März 2016 feierlich eingeweiht wurde.

Ab Ende April 2016 soll der Service buchbar sein, wenn alle Gondolieri im Umgang mit dem Lift eingeschult sind. Derzeit sind die Informationen leider noch sehr spärlich.

Venedig barrierefrei erleben

Bei weitem dominierend ist der Tourismus in einer der meistbesuchten Städte Europas. Um sich barrierefrei zurecht zu finden gibt es eine „barrierefreie Venedigkarte“ in englisch.

Video barrierefreie Gondelfahrt

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7 Kommentare

  • Hallo,

    sitze im Rollstuhl und fahre das erste mal nach Venedig. Würde gerne eine Gondelfahrt mit Rollstuhl unternehmen.
    Meine Frage: Was kostet die Fahrt mit der Rollstuhlgondel?

    Liebe Grüße

    Monika Schneider

    • Liebe Frau Schneider!

      Die Kosten sind 80€ für 30 Minuten, 120€ für 45 Minuten und 160€ für 60 Minuten.

      Der Preis gilt für bis zu 3 Personen.

      Hier können sie reservieren (englisch): http://www.gondolas4all.com/en/booking/

    • Hallo Herr Ladstätter,
      vielen Dank für die Informationen, es hat mir sehr geholfen.

      Ganz liebe Grüße

      Monika Schneider

  • Hoffentlich werden bald weitere solche barrierefreie Anlegestellen gebaut,
    sonst kann man immer nur vom Bahnhof wieder zum Bahnhof fahren…
    Markusplatz, Rialto, Giudecca, Giardini usw.

    Rampen auf den Vaporetti wären auch eine Lösung, zumindest auf den
    Hauptlinien 1 und 2 (Bahnhof – Markusplatz am Canal Grande).

  • Was für eine tolle Sache! Danke für den Bericht!

    Ich habe die Karten vom „barrierefreien“ Venedig mehrmals verwendet.
    Um Enttäuschungen zu vermeiden: Es handelt sich um kleinere Stadtteile,
    die zusammenhängend befahren werden können. Dazwischen muss man mit dem
    Vaporetto (quasi dem Bus am Wasser) fahren. Dabei muss man mit Hilfe der
    Angestellten eine Barriere von ca. 40 cm überwinden.

    Das geht mit einem Handrolli, mit einem E-Rolli wohl kaum. Die meisten Angestellten
    sind sehr geschickt und hilfsbereit. Nach einer Angewöhnungsphase, wo
    meine Frau einen Tag mir half, kann ich jetzt unabhängig herumfahren!

    Etliche Stadtteile sind aber keineswegs erreichbar, so etwa das Ghetto.
    Viele der erschlossenen Viertel sind so interessant und vielfältig, dass man ohne Probleme dort einen Tag verbringen kann.

    Vor vielen Jahren wurden ein einigen Brücken Treppenlifte installiert, die
    aber – angeblich – das Salzwasser nicht aushielten und heute noch als
    Ruinen zu besichtigen sind. Schade, dass der Magistrat da keine
    Alternative Lösung gefunden haben will. Dass dies nicht lösbar sein
    soll, kann ich nicht glauben.

    Übrigens gibt es für Behinderte günstige Tarife auf den Vaporetti.

    • Ja, die Vaporetto sind leider sehr unterschiedlich beim Einstieg. Von Rampe bis große Stufe.

    • Hängt auch vom Wasserstand und vom Beladungszustand der Vaporetti ab.