Rampe bei einem Geschäftseingang

Barrierefreiheit bei den Wiener Nahversorgern

Stadt Wien und Wiener Wirtschaft ist gefordert mehr für Barrierefreiheit zu unternehmen.

Die barrierefreie Gestaltung von Geschäften ist nicht nur aus der Sicht von Menschen mit Behinderungen vorteilhaft, betont die Behindertensprecherin der ÖVP-Wien, Landtagsabgeordnete Karin Praniess-Kastner und erinnert, dass Barrierefreiheit „letztendlich allen zugute kommt“.

„Mit dem Behindertengleichstellungsgesetz, das mit Jänner 2006 in Kraft getreten ist, sollen Diskriminierungen von behinderten Menschen beseitigt bzw. verhindert werden. Dies gilt für alle Bereiche, also gerade auch für die Wiener Nahversorgung“, unterstreicht der Wirtschaftssprecher der ÖVP-Wien, LAbg. Fritz Aichinger. Die Initiative der Wiener Wirtschaft „Barrierefrei durch den Wiener Handel“ wird hier erste Maßnahmen setzen, kündigt Aichinger an.

„Es muss eine ´win-win´ Situation erreicht werden. Hier ist Bewusstseinsbildung ein erster Schritt, der dankenswerter Weise auf Initiative der Wiener Wirtschaftskammer jetzt gesetzt wird“, so die ÖVP-Behindertensprecherin.

„Umbauten, um Geschäftslokale behindertengerecht zu gestalteten, sollten auch seitens der Stadt im Rahmen der Nahversorgungsförderung finanziell unterstützt werden“, fordert der ÖVP-Wirtschaftssprecher. Es kann nicht sein, dass sich Wien hier fast ausschließlich auf Fördermaßnahmen des Bundes verlässt, so Aichinger.

Der stellvertretende Vorsitzende der Behindertenkommission des Wiener Gemeinderates, Gemeinderat Kurt Wagner, begrüßt die Initiative des Wiener Handels für mehr Barriererfreiheit. „Gemeinsam mit den, nun auch vom Handel ins Auge gefassten Maßnahmen, ist Wien jedenfalls auf gutem Weg“, hält Wagner fest.

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