Deutschland: Keine pränatale Auslese

Bayern pocht auf Unversehrtheit des Lebens

Forscherin
BilderBox.com

Bayern lehnt jegliche vorgeburtliche Auslese bei künstlich befruchteten menschlichen Eizellen ab. Mit dieser „Prä-implantationsdiagnostik“ werde eine Grenze verletzt, die zu überschreiten die Ehrfurcht vor dem Leben verbiete, sagte Bayerns Gesundheitsstaatssekretär Georg Schmid (CSU) zum Auftakt einer medizinischen Fachtagung am Mittwoch in München, berichten die Salzburger Nachrichten.

Das Verfahren sei auch dann nicht zulässig, wenn es nur in Fällen angewandt werde, in denen Risiken für schwerwiegende, genetisch bedingte Erkrankung bestehe. Dies sei aber in einem Richtlinienentwurf der Bundesärztekammer vorgesehen. Damit würde eine Tür geöffnet, die „morgen ganz aufgestoßen wird“, sagte Schmid.

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