Deutschland: Qualitätsverfall bei Hilfsmitteln

Die "Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte" beklagte mangelnde Qualität der Hilfsmittel, an dem der Preisdruck der Krankenkassen schuld sei.

Rollstuhlfahrer bei einem Gehsteig
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Der Vorsitzende der „Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte“ (BAGH), Friedel Rinn, beklagte am 8. November 2004 in Düsseldorf, die Krankenkassen setzten bei der Abgabe von Rollstühlen, Atemtherapiegeräten, Prothesen oder Bandagen vor allem auf Niedrigpreise. Darunter leide die Qualität, und die Hilfsmittel seien dadurch viel reparaturanfälliger als früher.

Auf der Internationalen Fachmesse „RehaCare“ präsentieren über 800 Aussteller vom 10. bis 13. November 2004 in Düsseldorf Neuheiten aus dem Hilfsmittelbereich.

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0 Kommentare

  • Da hat mal jemand etwas Wahres gesagt. Die Sache ist so, wie im Atomobilbau. Immer mehr Elektronik mit immer mehr Fehlerquellen, die dann niemand reparieren kann. Das mit den unzugänglichen Sicherungskästen ist überhaupt der Horror. Ich habe einen 20 Jahre alten Ortopedia 925 E-Rolli, zwar nicht schön, aber sehr funkionell und exakt beim Fahren. Etwas vergleichbares gibt es nicht mehr am Markt. Glaube nicht, dass die Kassen schuld sind an der Misere, sondern eher die Hersteller, die nicht auf Erfahrungswerte schon lange betroffener Menschen zurück greifen.

  • Ich kann bestätigen, daß – konkrete Erfahrungen mit einem Akku betriebenen Rollstuhl liegen vor – es mit unter mit Glück zu tun hat, wenn man nicht auf der Strecke aufgrund einer Panne zu liegen kommt.
    Eine Zumutung ist die Tatsache, daß Sicherungen unterhalb des Fahrersitztes placiert sind. Eine behinderte Person kann sich weder selbst helfen, noch ist eine fremde Person (insbesonders im öffentlichen Bereich) in der Lage zu helfen. Man benötigt eine adequate Sitzgelegenheit und die Kraft umzusetzten. Daß man auch noch Sicherungen dabei hätte schließe ich aus => als schieben !