Diskriminierung ist Programm: Der ÖGLB zeigt 12 Fälle auf

Konventionen und Gesetze garantieren noch lange kein selbstbestimmtes Leben. Gehörlose Menschen stoßen allerorts auf diskriminierende Barrieren.

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Trotz eindeutiger Rechtslage werden gehörlose Personen auf vielfältige Weise diskriminiert: in der Schule, im Arbeitsleben, im Alltag.

„Wir reden nicht von Beleidigungen, Mobbing oder Ignoranz“, hält Mag.a Helene Jarmer, Präsidentin des Österreichischen Gehörlosenbundes, fest, „wir reden von der systemimmanenten Ausgrenzung von gehörlosen und schwerhörigen Personen.“

Kinder, die nicht die Schule ihrer Wahl besuchen können, Jugendliche, die in wenige Lehrberufe gezwungen werden, um dann erst keinen Arbeitsplatz zu finden oder Studierende, die von Universitäten abgewiesen werden, weil sie gehörlos sind, erfahren eine lebensbestimmende Diskriminierung. „Chancengleichheit sieht anders aus“, konstatiert Jarmer.

Wir haben Beispiele für Diskriminierung im Bildungsbereich gesammelt, die erschütternd sind!

Jeder Fall zählt!

Ab April erzählen betroffene Personen ihre persönliche Geschichte. Der ÖGLB zeigt auf, welche Gesetze verletzt werden und wie sie sich zur Wehr setzen können: Diskriminierung – ÖGLB (oeglb.at)

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Ein Kommentar

  • Ich möchte dem ÖGLB gratulieren, nämlich dazu, dass man sich auf Gesetze beruft, um Diskriminierung zu bekämpfen und nicht – wie diverse Blindenvereine – auf Apelle und Mitleid.