Diskussion um Einstellung von behinderter Menschen

ÖVP spricht von Benachteiligung - SPÖ weist Kritik zurück - Grüne wollen Freikaufsverbot für öffentlichen Bereich

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Jährlich werden ca. 4.000 Arbeitsplätze für behinderte Menschen durch Förderungen gesichert. Gerade die Aufwendungen für Lohnkostenzuschüsse seien in den letzten Jahren „massiv“ ausgeweitet worden, heuer sollen dafür rund 15 Prozent mehr ausgegeben werden, berichtet die APA.

Das erklärte Sozialministerin Lore Hostasch. Sie wies damit die Kritik der ÖVP, behinderte Menschen würden auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt, zurück. Die Grünen schlugen vor, dem öffentlichen Bereich zu verbieten, sich von der Einstellung behinderter Menschen freizukaufen.

Der Sozialsprecher der ÖVP, Gottfried Feurstein, hat heute eine Aufstockung der finanziellen Mittel für behinderte Menschen am Arbeitsmarkt gefordert. Auf der einen Seite kämen verschiedene Ministerien ihrer Verpflichtung, behinderte Menschen einen Arbeitsplatz anzubieten, nicht nach, auf der anderen Seite lehnten Bundessozialämter Lohnzuschüsse ab, wenn es um die Beschäftigung von behinderten Menschen auf dem freien Arbeitsmarkt gehe. „Das ist ein unhaltbarer Zustand“, kritisierte Feurstein und forderte Hostasch auf, für ausreichend Mittel für behinderte Menschen am Arbeitsmarkt zu sorgen.

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