Engel mit Down-Syndrom auf alten Gemälde entdeckt

Die Wissenschaftler kommen zu diesem Schluss, weil ihnen eine Reihe von typischen Körpermerkmalen, darunter die Formen von Gesicht, Nase und Mund aufgefallen sind.

Die Wissenschaftler deuten dies als Indiz dafür, dass Menschen Down-Syndrom damals möglicherweise nicht als behindert galten. Der behinderte Engel wirkt völlig gleichberechtigt und die Wissenschaftler vermuten, dass der unbekannte Maler ein Mitglied seiner Familie oder seines Bekanntenkreises abgebildet hat.

Daraus zu schließen, welche Stellung in der Gesellschaft damals Menschen mit Down-Syndrom hatten ist „unmöglich zu wissen“, so der Autor des Artikels, Roger Dobson Abergavenny im „British Medical Journal“.

Das Bild befindet sich im New Yorker Metropolitan Museum of Art.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0 Kommentare

  • Hier der Artikel eines Psychiaters des „American Journal of Medical Genetics“, der sich mit u. a. mit dem Gemälde eines unbekannten flämischen Malers „The Adoration of the Christ Child“ (1515) befasst hat. Das Werk ist zu bewundern im Metropolitan Museum of Art in New York. Seiner Meinung nach haben der Engel rechts neben Maria und der Hirte im Hintergrund das Down-Syndrom.

    Levitas AS, Reid CS. An angel with Down syndrome in a sixteenth century Flemish Nativity painting. Am J Med Genet. 2003 Feb 1;116A(4):399-405.

    Publication Types: Historical Article
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=12522800

  • Ich kenne eine Menge junge und alte Engel mit Down-Syndrom :o) Für mich haben sie eine besondere Stellung in der Gesellschaft, denn sie gehören zu einer aussterbenden Art. Ich genieße jede Minute mit ihnen und wann immer sich eine Gelegenheit bietet, halte ich ihre Züge auf Bildern fest. Sie werden als Zeugnis stehen, wenn es die Menschen, die auf den Bildern sind, nicht mehr sind und Menschen wie sie nicht mehr sein werden in unserer „perfekten Welt“ …

  • Es wäre interessant, etwas mehr über das Gemälde mitzuteilen, wenigstens: Titel des Gemäldes, in welcher Zeit gemalt … so scheint mir das alles sehr oberflächlich!

  • was ist an dieser Darstellung so verwunderlich?? (siehe Velasquez) Sie sind doch genauso Teil unserer Gesellschaft?? aber noch was: im Spektrum der Wissenschaft wird in einem Artikel aufgezeigt, dass Kinder mit Williams-Beuren-Syndrom als „kleine verzauberte Menschen“ als liebenwerte Kobolde, Elfen in unsere Märchen eingegangen sind. Ihre Faehigkeiten (Musik, Märchenerzählen) wurden dabei ebenso aufgezeigt, wie ihr anderes Aussehen (vergrösserte Ohren etc.)

  • Es wäre so schön, wenn dies wahr wäre!!!! Schade, dass man als „Normalsterblicher“ nicht die Möglichkeit hat, das Bild zu sehen.