Entwurf des Nationalen Aktionsplans für Menschen mit Behinderungen vorgelegt

Das Sozialministerium hat am 16. Jänner 2012 einen Entwurf des Aktionsplans (Stand: Dezember 2011) zur Stellungnahme übersandt. Am 27. Februar 2012 wird diesbezüglich eine Tagung stattfinden.

Deckblatt Nationaler Aktionsplan 2012-2020
BMASK

„Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Sektion IV, übermittelt in der Beilage den Entwurf für einen Nationalen Aktionsplan für Menschen mit Behinderungen 2012-2020“, heißt es in einem Schreiben des Sozialministeriums vom 16. Jänner 2012 (GZ: BMASK-44001/0056-IV/A/1/2011).

Man bittet seitens des Ministeriums bis spätestens 17. Februar 2012 schriftlich dazu Stellung zu nehmen und diese Stellungnahmen an behindertenaktionsplan@bmask.gv.at zu übersenden.

Weiters kündigt das Ministerium an, eine zweite Tagung zur Besprechung des Aktionsplans am 27. Februar 2012 durchzuführen, „die im Sinne der Partizipation Gelegenheit zur inhaltlichen Diskussion des Nationalen Aktionsplans bieten soll“.

Am 15. Februar 2011 fand die Auftaktveranstaltung zur Erstellung des Nationalen Aktionsplans für Menschen mit Behinderung in Wien statt.

Entwurf des Aktionsplans

Der Entwurf umfasst rund 100 Seiten und ist in folgende Kapitel gegliedert:

  1. Behindertenpolitik
  2. Diskriminierungsschutz
  3. Barrierefreiheit
  4. Bildung
  5. Beschäftigung
  6. Selbstbestimmtes Leben
  7. Gesundheit und Rehabilitation
  8. Bewusstseinsbildung und Information

Der gesamte Entwurf des Aktionsplans ist hier abrufbar.

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  • Gerhard Lichtenauer

    Eine langweilige Aneinanderreihung abgedroschener Heuchelphrasen, ein einziges Trauerspiel, ein unverschämter Nepp, dieser NAP. Nichtgenügend, setzen.100 mal die UN-BRK abschreiben!

  • Karl S T A N G L

    Irgendjemand hat mir beim letzten Beitrag unsichtbar auf die Schreib-Hand geschlagen – das ist aber gar nicht nett !! Somit setze ich hier fort das begonnene Thema – und danke dem Herrn Lichtenauer für die Unterstützung !
    NAP klingt gut, das ist etwas für unseren BEHINDERTEN – MINISTER HUNDSDORFER zum Herzeigen, zum Vorzeigen, ein passendes Feigenblättchen für die dahinter befindliche unbeschreibliche Abscheulichkeit und Grauslichkeit !!! Denn ich sage es nochmals in aller Deutlichkeit : hier im Lande Salzburg haben sich hoch-kriminelle Seilschaften gebildet und fest verknotet und verknüpft, die sich ein todsicheres und höchst einträgliches Geschäftsfeld aufgebaut haben mit der völlig formlosen Internierung schwerst behinderter Mitmenschen. An Hand des konkreten Beispieles von Wolfgang S. aus Straßwalchen werde ich nun in den kommenden Tagen das ganze Ausmaß dieses Riesen-Skandals schonungslos aufdecken und verlange vom bereits involvierten NR-Abgeordneten Jackie M A I E R (Konsumenten-Schutz-Experte)nun die Anberaumung einer DRINGLICHEN ANFRAGE IM NATIONAL-RAT zu diesem Mega -Skandal um die Salzburger „Lebens – Hilfe“.

  • SHG Rheumalis Formanek Karin

    Es gibt keine spezifische Regelung für chronisch, kranke Rheumakinder, die nicht nach dem SPZ unterrichtet werden müssen. Hier handelt es sich zum Beispiel um Schreibverlängerungen bei Test und Schularbeiten, Laptopbenützung, Betreuung bei Maturanten, Klassen, die im Erdgeschoß liegen sollten, aber auch Hilfestellungen und ausreichende Aufklärung. Leider werden immer öfter Schüler durch Lehrkörper oder andere Mitschüler auf Grund ihrer Erkrankung attackiert. Weiterführende Oberstufenschulen können oft nicht besucht werden, wenn ein Lehrgegenstand nicht in vollem Umfang ausgeführt werden kann, zum Beispiel eine Tourismusschule. Der Schüler möchte gerne im Hotelmanagement arbeiten, muss aber auf Grund des Lehrplanes Koch- und Servierübungen absolvieren. Dies kann aber nicht immer im vollen Umfang erfolgen (Bsp.: könnte nur 2 Teller statt dreien tragen).Dies betrifft ebenso auf Lehren zu, die sehr wohl mit Einschränkungen ausgeübt werden könnten.