Fahrtendienste wurden teurer

Behindertenfahrtendienste: Stadt Wien muss deutlich tiefer in die Tasche greifen.

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„Ende November 1999 wurde der Fahrtendienst Haas – das Unternehmen hatte ein Quasi-Monopol in Schul-, Regel- und Sonderfahrten für Behinderte – liquidiert. Die Überschuldung betrug laut Kreditschutzverband rund 16,6 Millionen S (1,26 Mio. Euro). Haas hatte zu knapp kalkuliert und war in Zahlungsschwierigkeiten geraten“, berichtet die Tageszeitung Kurier.

In einer Blitzlösung sprangen sechs Unternehmen ein. Vereinbart waren die alten Tarife plus einer Nachkalkulation. Die Nachkalkulation fiel üppig aus. 26,64 Mio. S (1,93 Mio. Euro) für die Regelfahrten und 29,5 Mio. S (2,14 Mio. Euro) für die Schulfahrten. Im Oktober wurden die Beförderungstarife um mehr als 50 Prozent angehoben.

Das Argument, das hätte Wien auch Haas zahlen können, lässt SPÖ-Vizebürgermeisterin Grete Laska im Kurier-Gespräch nicht gelten. „Eine Vertragsänderung war nicht möglich, Haas hat die Ausschreibung zu seinen Konditionen gewonnen“.

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