Flashmob am Tag der Muttersprache

Das Menschenrecht gehörloser Menschen auf zweisprachigen Unterricht in Gebärdensprache und nationaler Sprache wird nach wie vor missachtet.

Flashmob in ÖGS am 21. Februar beim BMUKK
VÖGS

Um auf die Notwendigkeit der Umsetzung des Menschenrechts auf bilingualen Unterricht aufmerksam zu machen, haben der Österreichische Gehörlosenbund (ÖGLB) und der Verein Österreichischer Gehörloser Studierender (VÖGS) einen Flashmob initiiert.

Am 21. Februar 2012 trafen sich zwischen 15 und 16 Uhr rund 70 Menschen beim Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (Minoritenplatz 5, 1010 Wien), um am internationalen Tag der Muttersprache mit einem Flashmob auf sich aufmerksam zu machen.

„Barrierefreie Bildung für Alle“

Mit Transparenten wie „Her mit dem bilingualen Lehrplan!“ oder „Barrierefreie Uni“ wurde auf die Nicht-Erfüllung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hingewiesen. Um 15.30 Uhr gebärdeten die 70 Anwesenden fünf Minuten lang gemeinsam den Satz „Barrierefreie Bildung für Alle“. (siehe Fotos)

VÖGS: Umsetzung von Gesetzen sehr wichtig

„Die UN-Behindertenrechtskonvention und das Behindertengleichstellungsgesetz müssen umgesetzt werden. Inklusion und mehr Zugang zur ÖGS im schulischen und universitären Bereich sind sehr wichtig. Der Sonderschullehrplan an Gehörlosenschulen wie dem BIG (Bundesinstitut für Gehörlosenbildung) soll durch inklusiven Lehrplan ersetzt werden“, hielt Florian Wibmer (Vorsitzender von VÖGS) bei der Veranstaltung fest.

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0 Kommentare

  • Leute, das war der Event des Jahrzehnts! Ösi-Gebärdensprache wurde simultan in ASL (American Sign Language) und (danceability) AfroSL kabinenlos (!) übersetzt, Lautsprache in Wr. Dialekt prompt nachgeliefert und mit Ergänzungen für motorisch Unterrepräsentierte in Gegenrichtung backgepostet.
    Ministerin Schmid wurde trotz Airbrush-MU vor lauter Neid kreideblich und musste permanent gelabt werden. Schade, dass trotz Faschingsdienstag kein „Rolli“ zu sehen war …