SPÖ: Frauen mit Behinderung öfter von Gewalt betroffen

SPÖ-Frauen fordern bundeseinheitliche Regelung der persönlichen Assistenz und Lohn statt Taschengeld für Selbstbestimmung

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Anlässlich des heutigen Internationalen Tages für Menschen mit Behinderung, fordern die SPÖ-Frauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner und SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderung, Verena Nussbaum den Fokus auf Frauen mit Behinderung zu legen.

„Wir begehen gerade die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Wir wissen, dass Frauen mit Behinderung doppelt bis dreifach so oft Gewalt ausgesetzt sind“, so Holzleitner.

Laut einer Studie geben 68-90 Prozent der befragten Frauen an, psychische Gewalt oder psychisch verletzende Handlungen im Erwachsenenleben erlebt zu haben. Besonders betroffen sind gehörlose, blinde Frauen oder auch solche mit psychischen Erkrankungen. „Frauen mit Behinderungen erleben sehr oft psychische Gewalt in Einrichtungen in denen sie leben und unterstützungsabhängig vom Personal sind“, so Nussbaum.

„Wir SPÖ-Frauen fordern ein selbstbestimmtes Leben für Frauen zu ermöglichen, daher muss die persönliche Assistenz unbürokratisch ermöglicht werden, nicht nur im beruflichen Alltag, sondern auch für die Teilhabe in der Freizeit“, so Holzleitner. Die SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderung fordert in diesem Zusammenhang eine bundeseinheitliche Umsetzung dieses Modells.

„Derzeit regelt jedes Bundesland die persönliche Assistenz unterschiedlich. Damit Menschen mit Behinderung in jedem Bundesland selbstbestimmt leben können, braucht es ein bundeseinheitliches Modell“, so Nussbaum.

Erneuert wird die Forderung nach einer gerechten Bezahlung von Menschen mit Behinderung, ganz besonders von Frauen mit Behinderung in den Tagesstätten. „Frauen müssen von ihrem Lohn gut leben können, vor allem auch voll sozialversichert sein, damit sie Anspruch auf eine Absicherung haben, auch im Alter“, so Holzleitner und Nussbaum unisono.

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