Haupt: „Bin zutiefst erschüttert“

Entsetzt zeigt sich der Behindertenanwalt über manche Bürger, die kein Gefühl und keine Achtung gegenüber Menschen mit Behinderungen haben.

Herbert Haupt
BIZEPS

„Ich bin zutiefst erschüttert, dass Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit in manchen Köpfen immer noch verankert sind“, hält der Anwalt für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderungen, Mag. Herbert Haupt, in einer Stellungnahme gegenüber BIZEPS-INFO fest.

Er bezieht sich damit auf einen in der Kronen-Zeitung vom 25. Mai 2009 erschienen Leserbrief. (Hier ein großes Bild des Leserbriefes in der Printausgabe.)

„Ich begrüße sehr, dass mit Frau Magistra Helene Jarmer Menschen mit Hörbeeinträchtigungen die Chance auf Vertretung im Nationalrat haben, denn direkte Demokratie darf nicht an finanziellen Mitteln scheitern“, so Mag. Herbert Haupt, der mahnt: „Es darf nicht sein, dass aufgrund von wirtschaftlich schlechten Rahmenbedingungen als Erstes bei Menschen mit Behinderungen gespart wird. Gerade diese Gruppe hat die Solidarität unserer Gesellschaft verdient.“

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0 Kommentare

  • —Zitat—
    Entsetzt zeigt sich der Behindertenanwalt über manche Bürger, die kein Gefühl und keine Achtung gegenüber Menschen mit Behinderungen haben.
    —Zitat Ende—
    Entsetzt zeige ich mich über alle Bürger, die kein Gefühl und keine Achtung gegenüber jegliches menschliche Leben haben. Wir sitzen alle im selben Boot und ich möchte stets auch das Leben meiner nicht behinderten Freunde und Freundinnen geachtet und respektiert wissen.

  • Die Verrohung nimmt doch in absolut allen Lebensbereichen zu. Und das ist erst der Anfang.
    http://www.mkschubert.de

  • Und ich hoffe, dass auch nach der Zeit von Frau Jarmer im Parlament, auch gehörlose Menschen die Debatten verfolgen können. Denn nicht nur sie profitiert von der Übersetzung in ÖGS, auch gehörlose Menschen, die den Debatten folgen möchten.