Hengl: „Wir wollen nicht wie Hascherln behandelt werden“

Aktivistin der Behindertenbewegung bei Pressegala ausgezeichnet.

Marianne Hengl wird  Österreicherin des Jahres 2008
Hengl, Marianne

Die Tirolerin Marianne Hengl wurde bei der Gala „Austria ’08 – die Österreicher des Jahres“ in der Kategorie „Humanitäres Engagement“ als „Österreicherin des Jahres“ ausgezeichnet.

Zum fünften Mal organisierte die Presse die Wahl „Die Österreicher des Jahres„. In fünf Kategorien wurden bei der heurigen Preisverleihung vor 700 Gästen am 20. Oktober 2008 Persönlichkeiten ausgezeichnet.

In der Kategorie „Humanitäres Engagement“ gewann die 44-jährige Obfrau des Vereins RollOn, Marianne Hengl und erhielt dafür 10.000 Euro Preisgeld.

Sie freute sich sichtlich, berichtet die Presse und erwähnt, dass sie auch kritische Anmerkungen machte: „Wir wollen nicht wie Hascherln behandelt werden – für echte Verhandlungen holt uns niemand ins Boot“.

Marianne Hengl, selbst körperbehindert und Rollstuhlfahrerin, betreibt sehr viel Öffentlichkeitsarbeit für behinderte Menschen und hat eine Reihe von Büchern geschrieben.

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0 Kommentare

  • Meine Frau (Margo) war eine Lehrerin von Frau Hengl im Elisabethinum in Innsbruck. Ich hätte es gerne gesehen, dass ich Margo mit Frau Hengl wieder in Kontakt bringen könnte.

  • Nichts über die Frau Hengl. Aber, als ich meine Kampagne gegen das Streichen der Blndenfreifahrten auf den Öffis in Innsbruck begann, bekam ich vom Umfeld dieser Dame oder sogar von ihr selbst, ein Mail, ungefähr, es ist immerhin schon 8 Jahre her) “ es gibt außer den Blinden auch andere Behinderte“. Im Kampf um die Freifahrten hat mich von den Behinderten, auch nicht von den verantwortlichen Blinden niemand unterstützt. Ja, man hat einer der verantwortlichen Stadträtinnen einen „Orden“ verliehen, weil Innsbruck gar so behindertenfreundlich ist.