Ich wünsche mir von „Licht ins Dunkel“

So lautet der Titel der dritten Ausgabe von ZitronenwasserTV, die sich ganz um die große Spendenaktion dreht.

Geschenkpaket von ZitronenwasserTV
ZitronenwasserTV

Für diese Ausgabe von ZitronenwasserTV wurden vier behinderte Menschen befragt, was sie sich von „Licht ins Dunkel“ wünschen.

Franz-Joseph Huainigg hebt den Unterschied zwischen dem ORF und dem Verein Licht ins Dunkel hervor und betont, dass der ORF besser wurde.

„Die Aktion ist absolut überholt“, meint hingegen Thomas Stix und versteht nicht, warum es diese „Mitleidskampagne“ noch immer gibt. Der Nutzen sei seiner Meinung nach „sehr, sehr gering“.

„Nicht nur in der Weihnachtszeit“ sollten behinderte Menschen Thema sein ergänzt Helene Jarmer und meint: „Da sieht man plötzlich an allen Enden behinderte Menschen auftauchen.“ Der ORF habe die Möglichkeit, dies zu ändern.

„Gute Berichterstattung sollte das ganze Jahr laufen“, meint Martin Ladstätter, der diese Sendung abschaffen will, weil es eine „Alibi-Aktion“ ist.

Wo ist ZitronenwasserTV zu sehen?

Ausgestrahlt werden die Beiträge von ZitronenwasserTV im Lokalfernsehen von OKTO (Wien), DorfTV (Linz) und TIDE (Hamburg). Sie sind aber auch auf Youtube verfügbar:

„Dieses visuelle Weihnachtsgeschenk in Form einer TV-Sendung wird Licht ins Dunkel überreicht“, schreibt Ernst Spiessberger auf zitronenwasser.com.

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0 Kommentare

  • Die Finanzierung des neuen Wr. Zuchthauses „zur Verbesserung der Sitten und zur Verminderung des Bettels“ wurde 1671 durch Bestrafung von Schausteller und Glückshäfen (eine Art Vorläufer von LiD) ermöglicht. Zumal noch immer eine grosse Anzahl von Totengräbern schutzwürdiger Interessen, Korruptionisten, Richterstrolchen und Justizmörder frei herumlaufen, könnte man diese doch einfach zusammen mit LiD-Glückshafensspekulanten und anderes einschlägiges ORF-Gelicht in einen präventiven, durch LiD finanzierten Zuchtmaßnahmen-Vollzug stecken. So eine Art 333y-Jubiläum …

  • Danke Gabi Pöhacker für diesen erfrischenden Initial-Aufruf im neuen Jahr. Ja, es reicht und der frühe Zeitpunkt im Jahr ist genau richtig, den Anfang vom Ende einzuleiten. Strengen wir unsere Köpfe an.

  • Superguttt …
    + vor LiD ist nach Lid – also was ist zu tun im Sinn von „40 Jahre“ sind genug“.

    Ich bin für eine konzertierte Aktion. Wer kann sich da klug zusammentun (auf verschiedenen -lokalen – Ebenen) um ein Nächstes Mal zu verhindern. Ich bin gerne bereit, meinen Beitrag zu leisten….. Überlege gerade, wie ich das Ende der Verdunkelung sozialer Ausgrenzung mit Etikett Spende beenden kann. Was ist der erste Schritt? Beziehungsweise ein nächster nach den vielen schon versuchten ?

    Herzliche Grüße
    Gabi Pöhacker – Behinderten*pastoral Erzdiözese Salzburg

  • Behinderte Menschen fordern zu Recht, dass sie nicht öffentlich in Fernsehshows als Almosen-Empfänger derer benutzt werden, die ihr schlechtes Gewissen für aktive Ausgrenzung der Betroffenen mit Spendenaktionen befriedigen möchten. Behinderte Menschen fordern tatsächliche Inklusion auf Augenhöhe.

    Guten Start für 2013

  • Also wir Burgenländer haben ORF-LiD in diesem Jahr nahezu flächendeckend boykottiert (LH Nissel, das Ekel, hat sich nämlich nicht entblödet, die vorweihnachtliche LiD-Gala für seine Genossen im nicht barrierefreien Vita Hotel im Seewinkel abjauleln zu lassen –> daher Telefonboykott; uurgeil am 24.12.12 die arbeitslosen Parteispenden-Telefonierer beim däumchendrehenden TeppatSchauen im Eisenstädter Studio zu beobachten).
    Übrigens: wir haben aber trotzdem fleissig gespendet, nämlich für die Rechtsanwälte der Hochwasseropfer, die durch die Gier von Verbund/Politik & Co um Hab und Gut gebracht wurden.

  • guter und wichtiger Beitrag auf jeden Fall! Die Aktion LiD gehört meiner Meinung nach abgeschafft – ich bin für Rechte und keine Almosen.

  • @ Gerhard Lichtenauer: Der Rechenschaftsbericht täuscht leider. Würde man die Kosten, die der ORF für LiD aufwendet (Die im Endeffekt vom Staat bezahlt werden) auch in die Berechnung reinnehmen, dann würde das alles ganz anders aussehen.

  • @Verena Weidner, das ist nicht der Punkt, der zu kritisieren wäre. Die zweckgemäße Verwendung der LiD-Spenden kann man in den veröffentlichten Rechenschaftsberichten nachlesen und die Verwalungs- und Werbungskosten sind im Rahmen des Üblichen, was Spendenorganisationen aufwenden (Spendengütesiegel).

  • Meines Erachtens ist Licht ins Dunkel nicht das für was es sich ausgibt!!
    Ich glaube kaum, dass das komplette Geld das hier zu Weihnachten eingenommen wird, auch wirklich seiner Bestimmung zu geführt wird!
    Es entstehen horrende Nebenkosten, die schließlich auch eingebracht werden müssen und das Budget natürlich schmälern, denn es arbeiten sicher nicht nur ehrenamtliche Personen an dieser Weihnachtssendung mit! Meiner Meinung nach sind all diese Spenden nicht alleine für die Behinderten, sondern sie werden auch teilweise fehlgeleitet!

  • Liebe Frau Dr. Tegl, überall kann man nicht mitreden – es kommt auf die kognitive Behinderung an, ob dieses Video verstanden wird…

  • Der neue Zitronenwasser TV Beitrag ist wichtig und richtig…. ich wünsche mir jedoch, dass auch Menschen mit kognitiver Behinderung zu Wort kommen….und dass Ihre Beiträge auch von diesen Menschen verstanden werden können…denn dies ist jetzt nciht der Fall!

    alles Liebe
    Gitti Tegl

  • Gratulation zum gut gemachten Beitrag.

    Zwar ist die Präsentation etwas besser geworden aber ansonsten hat sich nichts geändert: daher fordere ich wie schon seit vielen Jahren die sofortige Einstellung von LiD.

  • Ist uns allen bewusst, dass der Staat jedes Jahr 50 mal so viel beim Pflegegeld behinderter und pflegebedürftiger Menschen einspart, wie durch die Almosen-Bettelei von ‚Licht ins Dunkel‘ an Institutionen (und nicht direkt an Betroffene) verteilt wird.
    Richtig gelesen: die Spendenaktion deckt nur 2 Prozent der jährlichen Einbußen durch die Nichtvalorisierung ab.

  • Gratulation zu dieser gelungenen Sendung!
    Behinderte Menschen sind nur solange im Dunkel, solange die sogenannte Gesellschaft sie dort positioniert! Respekt, Akzeptanz und Menschlichkeit sind kostenlos und jedem von uns möglich. Statt behinderte Menschen in die Gesellschaft aufzunehmen, werden sie von den „Gutmenschen“ benutzt, um sich selbst im Licht zu plazieren.
    Ersetzt Licht ins Dunkel durch MENSCHLICHKEIT!

  • Ich schließe mich allen, die schon geschrieben haben, voll inhaltlich an. Gratulation, soll zur besten Sendezeit gesendet werden und 🙂 GLEICHES RECHT FÜR ALLE und das J E D E R Z E I T!

  • organisiertes betteln ist verboten.
    gleiches recht für alle.

  • Gratuliere zu diesem Zitronenwasser! Dieser Beitrag sollte im ORF 1 zur besten Sendezeit ausgestrahlt werden.

  • Ich kann teilweise verstehen das ein paar die Sendung abgeschafft haben möchten. Es wird immer an Weihnachten an uns Behinderte gedacht und an Friede, Freude und Eierkuchen publiziert. Ich würde es viel persönlicher finden wenn auch mal unter dem Jahr was getan würde und nicht nur immer am Fest der Liebe!

  • Gratulation – gelungene Sendung – Prädikat: Sehenswert!