Italien: Priester verweigerte behindertem Kind Kommunion

Die Entscheidung löste in Italien eine umfangreiche Diskussion aus - und es folgte Kritik.

Flagge Italien
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Laut Medienberichten hat der Pfarrer Piergiorgio Zaghi in einer Pfarre nahe der Stadt Ferrara die Kommunion einem 10 jährigen lernbehinderten Kind verweigert, weil es „das Geheimnis der Eucharistie“ nicht begreifen könne, so der Priester in einer Rechtfertigung.

Laut OÖN kritisierte die katholische Gemeinschaft „Papst Johannes XXIII.“ diese Weigerung und ein Sprecher meinte: „Wir müssen auch schwerbehinderte Kinder aufnehmen. Auch sie haben das Recht auf die Kommunion.“

Die Eltern verweisen darauf, dass der Junge regelmäßig in der Vorbereitung auf die Kommunion war und überlegen nun eine Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen Diskriminierung, falls es nicht doch noch zu einem Umdenken kommen sollte.

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0 Kommentare

  • „Selig die armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich“. So eine gewisser Jesus us Nazareth.

    Und nicht: „Selig die Hartherzigen und Niederträchtigen…“

    Jesus wäre wohl ausgetreten.

  • Eine klero-faschistische Urangst geht um…die Entlarvung des Schwindels wie in „Des Kaisers neue Kleider“:

    „Der Kaiser ist ja nackt“!
    Die Wahrheit (aus Kindermund) muss zumutbar bleiben .. .auch wenn ptolemäische „Pharisäer“ mit ihrem Weihrauch weiter die Hirne ihrer „Schäfchen“ paralysieren um einem erdumspannenden Mobbing-System zu huldigen, das Frauen und Kinder, Wiederverheiratete und Wiederhäretiker, Wiedernicht-Zölibatäre und Exkommunizierte von ihren allerscheinheiligsten Altmänner-Altären wegsperrt.

    Hostie – nein danke!

  • Das ist Thypisch katholismus. das ist auch der Grund warum meine Eltern dazumal „Konvertierten“ zum Reformiert sein. Ich möchte gar nicht wissen was mit mir bei den Katholiken vorgegangen wäre als Junge ohne Beine!

  • Ich frage mich: Wenn „das Geheimnis der Eucharistie“ nach 2000 Jahren immer noch ein Geheimnis ist, kann es dann überhaupt irgendjemand begreifen?

  • @Sandra! Als bestürzend und als Schande erachte ich es, wie ein sogenannter Seelsorger mit Deiner Tochter und mit Dir umgegangen ist. Zudem erlaube ich es mir zu deponieren, dass ein derartiges Verhalten ferne dem christlichen Prinzip angesiedelt ist.

  • „Kommunions-Tauglichkeit“ wie es Hochwürden grad´ so taugt. Vogelfrei ist fairer.

  • Das ist ja eh noch harmlos die Erklärung. ich bekam vor 4 jahren die Erklärung von unserem Pfarrer: „Das wäre eine „VERUNEHRUNG“ der Hostie, wenn man es DIESEM Kind spenden würde.“
    hab damals Rotz und Wasser geheult und bin in einer andren Pfarre ohne Wiederrede mit meinem behindertem Kind „aufgenommen“ worden zur Kommunion …