Landau: Die Gerechtigkeitslücke wird größer

Caritas-Direktor Dr. Michael Landau kritisiert in der Tageszeitung "Heute" die Bundesregierung und forderte ein Umdenken.

Michael Landau
Caritas Österreich

In dem Gastkommentar kritisiert Michael Landau, wie die Regierung mit dem Thema Steuerhinterziehung umgeht und fragt: „Ist es richtig, Sparpakete zu schnüren, den Regress für Pflege wieder einzuführen, Menschen mit Behinderungen zu belasten und Mindestsicherungsbezieher als Sozialschmarotzer zu diffamieren, auf dem Rücken der Ärmsten zu sparen, wenn gleichzeitig Milliardenbeträge, auch aus Österreich, an der Steuer vorbei und damit der Allgemeinheit entzogen und letztlich den Armen, aber auch uns allen gestohlen werden?“

Abschließend schreibt er: „Die Gerechtigkeitslücke wird größer. Mein dringender Appell an die Politik: Wenn wir jetzt nicht extrem aufpassen, kann das den sozialen Frieden gefährden!“

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0 Kommentare

  • Um den sozialen Frieden kümmert sich die Politik schon lange nicht mehr, – derart unüberschaubar ist die ganze Finanzwelt, auch für die Obersten der Politik – sie sind schon Marionetten der Finanzjongloure!
    Lachhaft sind Versuche, gesetzlich zu verankern, dass Müll- u. Abfallarbeiter, keine Weihnachtsgeschenke annehmen dürfen, weil sie sonst bestechlich sein könnten!!! – Ist dies nicht lachhaft??- Wann gibt es gesetzliche Bestimmungen für unsere Poliker, dass sie keine „Zuwendungen“ von Firmen und Privatpersonen annehmen dürfen —– aber hier geht es ja um ganz andere Dimensionen- und natürlich um ganz andere Leute!!
    Es ist erschreckend und sehr ärgerlich, dass uns Politiker für blöd verkaufen wollen! Nicht mit uns!

  • ***Wenn wir jetzt nicht extrem aufpassen, kann das den sozialen Frieden gefährden!“***

    das wird auch so kommen denn die politik ist derzeit nur eine marionette der gewinnmaximierungsgesellschaft

  • Herr Dr. Landau trifft den Nagel auf den Kopf. Menschen mit Behinderung sind keine Sozialschmarotzer. Vielfach werden sie von der sogenannten Gerechtigkeit – die es schon lange nicht mehr gibt wie viele Beispiele zeigen ganz einfach ausgeschlossen, bewusst an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Gleichheit gibt es auch nicht – Steuerbelastung, ungleiche Kollektivvertragsabschlüsse, ungleicher Zugang im Sozialbereich (4 Klassenmedizin usw) Armes Österreich, arme Politiker, die nicht erkennen können oder wollen das es Bergab geht. Vielleicht müßte man das Einkommen der „hohen Herren“ einmal auf die Basis der Mindestsicherung stellen um zu Erfahren, das damit nicht einmal die Grundbedürfnisse gedeckt sind.
    Gerhard-Norbert Ludwig, Behindertensprecher d. Bed.d.Stadt Wien

  • Da hat er recht – der Landau