Dorothea Brozek

Lobbyarbeit für Selbstbestimmtes Leben in Europa

Ab 5. September kämpft ENIL - das Europäische Netzwerk für selbstbestimmten Leben - um Aufmerksamkeit bei den EU-Abgeordneten. Auch aus Österreich werden Aktivistinnen und Aktivisten teilnehmen.

Das Europäische Netzwerk für selbstbestimmten Leben (ENIL) führt vom 5. – 8. September 2005 eine Freiheitsfahrt – freedom drive 05 durch.

„Das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben mit Persönlicher Assistenz“, fordert Mag. Dorothea Brozek (WAG) und ihrem Brief an die EU-Abgeordneten ist zu entnehmen: „In einigen europäischen Ländern gibt es dazu bereits gesetzliche Rahmenbedingungen, in Österreich leider noch nicht. Das hat für viele behinderte Menschen zur Folge, dass sie in Heimen leben müssen, anstatt zu Hause mit Beruf und Familie so wie alle anderen Menschen auch.“

Im Rahmen der Aktion werden die Abgeordneten um Termine gebeten, um das Thema den Politikerinnen und Politikern näher zu bringen.

„Unser Ziel und Absicht ist es, in Strasbourg gemeinsam mit den Abgeordneten des Europaparlamentes über die dringende Notwendigkeit von Persönlicher Assistenz zu sprechen. Damit sie sich für Persönliche Assistenz als ein Instrument einer innovativen europäischen Behindertenpolitik einsetzen und die Umsetzung der dafür erforderlichen Rahmenbedingungen vorantreiben“, erläutert Brozek abschließend.

Aus Österreich haben bisher die Abgeordneten Mag. Othmar Karas, Agnes Schierhuber (beide ÖVP) und Mag. Herbert Bösch (SPÖ) zugesagt.

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