Niederflurstraßenbahn ULF

O-Wagen wird nächste Linie mit Niederflurstraßenbahnen

Mittlerweile haben die Wiener Linien 150 Niederflurstraßenbahnen auf 15 Linien im Einsatz.

„Ab Samstag, 24. Dezember 2005, kommen auch die Fahrgäste der Straßenbahnlinie O, die zwischen dem Praterstern und der Raxstraße verkehrt, in den Genuss des ULF-Komforts“, kündigen die Wiener Linien in einer Presseaussendung an.

Die Linie O ist damit bereits die fünfzehnte Straßenbahnlinie auf der ULF zum Einsatz kommt.

Die Wiener Linien haben 150 Niederflurstraßenbahnen auf den Linien 1, 2, 6, 26, 31, 43, 44, 46, 49, 65, 67, 71, D, J und O im Einsatz.

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0 Kommentare

  • Solange nicht das Verhältnis von ULFen und den alten Hochflurstraßenbahngarnituren ändert, ist jede Einführung von ULFen auf neuen Linien zulasten der Intervalle der ULFe auf den bisher mit ULFen geführten Linien. Was bringt es, wenn jetzt auf 15 Linien die ULFe verkehren, wenn dann bspw. auf der Linie D, wo im Hauptverkehrsintervall 15 Straßenbahngarnituren fahren genau 4 ULFe sind, die nochdazu wegen gleichem Auslauf aus Favoriten hintereinander fahren? Das ergibt dann 4 ULFe hintereinander und anschließend genau 1 Stunde (!) Wartezeit, bis wieder ein ULF kommt.

    Da nehme ich lieber einen Fahrtendienst in Anspruch, bei dem ich weiß, dass er kommt und wann er kommt und muss nicht mich fragen, ob ich jetzt 10 Minuten, 20 Minuten – oder doch eine Stunde warten muss. Wo bisher am 6er und 65er die ULFe im dichten Intervall fuhren und so eine planmäßige Fahrt zur Arbeit im Rollstuhl ermöglichten, wurde dies seit dem Einführen des ULFes am D und am 49er verunmöglicht, weil jetzt am 6er und 65er die ULFe nur sporadisch und dies auch nicht in einem geregelten Intervall verkehren, sondern >so wie sie gerade da sind<.

    Deshalb meine Devise: Zuerst eine ganze Linie auf ULFe umstellen, sodass man sich dort auf den ULF verlassen kann, und erst danach dann schrittweise die anderen Linien miteinbeziehen. Ansonsten taugt die >Verulfung< nur für einen >Ausflug am Sonntag< wo man Zeit hat, aber nicht um geregelt zur Arbeit, Schule oder Universität zu fahren. Vielleicht sollten dies die Wiener Linien bei ihrer Berücksichtigung von Barrierefreiheit miteinbeziehen. Mit freundlichen Grüßen Andreas Pöschek

  • Man fragt sich nur, warum eine Linie, die am SZU und der Rudolfsstiftung vorbeiführt, erst jetzt umgerüstet wird.

  • @Franz Werfel: Quatsch, die Bims in Straßburg haben 80km/h Maximalgeschwindigkeit. Und eine ordenliche Klimaanlage, nicht so ein komisches Zeug wie eine Temperaturabsenkanlage, die erst in der nächten Generation der ULFe eingebaut wird. Und ob 19 oder 35cm, das ist schon egal, denn die ganzen Haltestellen müssen sowieso adapiert werden. Und die Einstiege und Durchgänge sidn bei den Bims in Straßburg um einiges breiter als in Wien.
    Umd bitte vergleiche Sie mal die Innenräume der Bims in Wien und Straßburg. http://www.tramway.at/t-strasb.gif Übrignes: Die jetztige Version vom ULF kann max. 60 km/h fahren, nicht 70 km/h. Dies kann erst die nächste Generation vom ULF.

  • Also Straßburg war für mich – was die Straßenbahn angeht – eindeutig barrierefrei. Es stimmt, die Höhe des Einstiegs ist größer als in Wien, aber dafür gibt es überall Gehsteige. Es stimmt, die Gehsteige sind sehr hoch, aber dafür gibt es überall Abflachungen zum hochfahren. Frau kann bei jeder Tür einsteigen und: Die Türen sind sehr breit.

    In Wien sieht es mit den ULFs so aus: Frau freut sich dass überhaupt ein ULF fährt! Dann freut sich frau, dass jede dritte Straßenbahn die vorbeikommt ein ULF ist. Das heißt frau steht „nur“ eine halbe Stunde und wartet auf die Straßenbahn. Dann freut sich frau, dass sie ganz nach vorne kommt um bei der ersten Tür einsteigen zu können und dann … dann kriegt frau gesagt, dass die elektrisch ausfahrbare Rampe kaputt ist … spätestens da bringen mir als E-Rollifahrerin die 19 cm einstiegshöhe auch nichts wenn ich keinen gehsteig zum hochfahren hab.

  • Vergeßt Straßburg. ULF: Höchstgeschwindigkeit 70 km/h, Maximale Anfahrbeschleunigung 1,4 m/s2 (ÖBB-Talent hat nur 0,77). Da weder lange Rampen noch hohe Gehsteige möglich bzw. sinnvoll sind – vergeßt Straßburg und freut Euch, daß es bei uns gute Lösungen gibt. http://www.siemens.at/transportation/download/ulf_d.pdf

  • An alle Anhänger des ULFs! Es geht bei Niederflurstraßenbahnen nicht um die Höhe des Einstiegs, sonden um den Niveaugleichen Einstieg vom Gehsteig in die Straßenbahn. In Straßburg habe sie zwar nicht die extremen Niederflurschraßenbahnen wie in Wien, sondern die etwas höheren mit 35 cm Höhe, aber dafür sind sie um einiges billiger und schneller als der ULF. Die Haltestellen muß man sowieso adapierten, dabei sind die 19 oder 35cm völlig egal, denn beides ist gleich teurer. Doch die Sufenlose Innenräume haben alle Niederflurbims. Tipp: http://www.tramway.at

    Vor allem das hier: http://www.viennaslide.com/p/0520-france/Strasbourg/Viennaslide-05241996.html Ich will nicht meckern, doch man hätte es in Wien besser machen können.

  • Der ULF ist in jeder Hinsicht eine technische Meisterleistung. Gratulation an die Wiener Linien und Siemens. Die weltweit niedrigste Einstiegshöhe von 19 cm und der stufenlose Innenraum sind Weltspitze!

    Von der Radaufhängung über den Antrieb bis zu den Bremsen mußten überall neue Wege gegangen werden. Eine technische Meisterleistung – für eine bessere Welt!

  • Ich find das so klasse. Somit ist man nicht mehr auf Fahrtendienste angewiesen und man kann auch mal spontan wo hinfahren. Weiter so! *freut sich total*