Perspektiva – nicht Mitleid, sondern faire Chancen!

Das Ergebnis der Studie zur Arbeitssituation sehbehinderter und blinder Frauen wurde am 21. Juni 2004 im Veranstaltungszentrum der Bank für Arbeit und Wirtschaft in Wien präsentiert.

Benni Blindflug bei der Berufsberaterin
Krispl, Ulli

Im Auftrag des Bundessozialamtes erstellte das Institut Sofia unter dem Titel „Perspektiva“ eine Studie, durch die die Arbeitssituation sehbehinderter und blinder Frauen näher beleuchtet werden soll.

Nach den beim Bundessozialamt vorhandenen statistischen Daten gibt es in Österreich rund 12.400 blinde bzw. praktisch blinde Menschen; davon sind 50% Frauen. Behinderung betrifft somit, so der Leiter der Landesstelle Wien des Bundessozialamtes, Hofrat Dr. Schuster, beide Geschlechter. Die Antwort auf die behinderungsbedingte Benachteiligung ist die Rehabilitation; bei dieser waren jedoch historisch bedingt – Beginn durch Rehabilitation für Kriegsopfer, die natürlich primär Männer waren – Frauen gegenüber Männer benachteiligt.

Dieser Benachteiligung versucht man auch im Bereich des Bundessozialamtes mit Methoden und Strategien des

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  • Also ich finde insbesondere zwei Punkte von Bedeutung: „…Sehbehinderte und blinde Frauen sind mehrheitlich in Büro- und kaufmännischen Berufen tätig und das primär im öffentlichen Dienst…“

    „…Der Einstieg in die Privatwirtschaft erscheint den befragten sehbehinderten und blinden Frauen überwiegend aus verschiedenen Gründen kaum zu schaffen..“

    Geht man von diesen beiden Prämissen aus, so wird deutlich, dass schwerwiegende Defizite im pirvatwirtschaftlichen Bereich bezüglich der Integration von behinderten ArbeitnehmerInnen bestehen. Berücksichtigt man die Äusserungen der Wirtschaftstreibenden bezüglich der Intergration von Behinderten im privatwirtschaftlichen Bereich, so werden Ängste formuliert, dass mit dem im Kraft treten des Behindertengleichstellungsgesetz die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft gefährdet sei.

    Hier stellt sich die Frage, wovor die Wirtschaftstreibenden Angst haben, wenn die meisten Behinderten im öffentlichen Bereich beschäftigt sind.