Pflegegeld verpflichtend bei Heimhilfeorganisationen einlösen?

Kaum haben SPÖ und ÖVP die Idee präsentiert behinderten Menschen ihr Pflegegeld wegzunehmen, kommen schon die ersten Vorschläge, wer es bekommen soll.

In ihrer heutigen Aussendung fordert die ÖVP Abgeordneten Mag. Elisabeth Scheucher, das ein Teil des Pflegegeldes direkt den Heimhilfeorganisationen zugute kommen soll.

„Verpflichtend“ eingelöst könne dieser Teil dann bei „Hilfswerk, AVS, Diakonie, Rotes Kreuz, Caritas“, so die Abgeordnete.

Nur zur Erinnerung: Die Abgeordnete hat außer ihrem Mandat im Nationalrat noch eine andere Funktion. Sie ist Vizepräsidentin des Kärntner Hilfswerkes; also aus einer jener Organisationen, die direkt davon profitieren würde.

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  • Dazu kann ich nur sagen her mit den Strick.

  • Dazu kann ich nur sagen her mit den Strick.

  • Der mündige behinderte BürgerIn darf seine Wählerstimme abgeben, aber er/sie ist offensichtlich nicht mündig genug,das Pflegegeld zu verwalten. Wo bleibt das christlich-soziale Denken bei unseren Politikern.

  • Der mündige behinderte BürgerIn darf seine Wählerstimme abgeben, aber er/sie ist offensichtlich nicht mündig genug,das Pflegegeld zu verwalten. Wo bleibt das christlich-soziale Denken bei unseren Politikern.

  • Die Suppe wird nicht so heiß gegessen wie gekocht, also abwarten.

  • Die Suppe wird nicht so heiß gegessen wie gekocht, also abwarten.

  • In der Pflegegelddebatte und nicht nur dort wird das Recht zur Selbstbestimmung behinderter Menschen kontinuierlich mit Füssen getreten. Gefragt wäre nicht Annahme sondern Angriff. Die Position des Duldenmüssens scheint mir unerträglich.

  • In der Pflegegelddebatte und nicht nur dort wird das Recht zur Selbstbestimmung behinderter Menschen kontinuierlich mit Füssen getreten. Gefragt wäre nicht Annahme sondern Angriff. Die Position des Duldenmüssens scheint mir unerträglich.