Schweizer Fernsehen sendet Spot für Assistenzbudget

Die Fachstelle Assistenz Schweiz (FAssiS) hat es geschafft, dass vom 5. bis 22. März 2007 wiederholt ein Webespot für das Assistenzbudget gesendet wird.

Titelblatt der Kampagne Assistenzbudget - in Zukunft dabei von FassiS in der Schweiz. Im Hintergrund sieht man das Bundeshaus (Parlamentsgebäude) in Bern.
FAssiS

Vor einigen Wochen hat die Fachstelle Assistenz Schweiz (FAssiS) den bemerkenswerten Dokumentarfilm: „JETZT BESTIMME ICH“ vorgestellt. In dem Film werden behinderte Menschen und ihr Leben mit Persönlicher Assistenz dargestellt. Sie alle bekommen Gelder des „Pilotversuchs Assistenzbudget“ und können so Persönliche Assistenz finanzieren.

20 Sekunden TV-Werbespot

Nun wurde daraus der 20 Sekunden lange TV-Werbespot „Wir leben zu Hause statt im Heim …“ gemacht, der vom 5. bis 22. März 2007 wiederholt im „Schweizer Fernsehen“ – dem öffentlichen Fernsehsender der deutschen und rätoromanischen Schweiz – gesendet.

Die Aussage des Werbespots ist beeindruckend kurz und trotzdem klar: „Wir leben zu Hause statt im Heim und stellen unsere Assistenten selber an, die uns im Alltag helfen. Denn Experten unseres Lebens sind wir!“

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0 Kommentare

  • Am schweizer Assistenzmodell ist sehr positiv, dass auch Minderjährige und Menschen mit Lernschwierigkeiten ganz selbstverständlich gleichgestellt sind. Die Kompetenzen der Selbstbestimmung werden bei Bedarf in Vertretung wahrgenommen. Auch Angehörige, können für ihre Assistenleistungen entschädigt werden. Das ist bei den regional unterschiedlichen Modellen hierzulande, leider noch Zukunftsmusik. In Österreich werden noch unzulässige Diskriminierungen, selbst durch Behinderten- und Selbstbestimmt-Leben- Organisationen hingenommen. Was ich zum Teil auch verstehe, ist man doch mangels Rechtsanspruch erpressbar.
    Das schweizer Assistenzbudget beträgt je nach Hiflosigkeit bis zu 420,- Franken (262,50 Euro) pro Tag, also etwa 7.875 Euro pro Monat. Das ist ein realistischer Betrag, gegenüber den von der österreichischen Regierung angepeilten 3.000,- Euro für eine 24-Stunden- Betreuung.