Wappen Land Niederösterreich

Setzt sich die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse über den Rechtsstaat hinweg?

Wie mehrfach berichtet, hat die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse (NÖGKK) vor, mittels Ausschreibung die Kosten für Hilfsmittel zu senken.

Zu diesem Zweck sollen tausende Rollstühle aus dem Eigentum der NÖGKK verkauft werden, wie wir bereits im Mai 2005 berichteten. „Entledigt sich die NÖ-Gebietskrankenkasse somit ihrer Verantwortung, die Versorgung betroffener Bürger mit Heilbehelfen zu gewährleisten“, fragte schon damals der Freak-Radio Redakteur Pepo Meia.

Nun dürfte eine Entscheidung gefallen sein, berichtet Freak-Radio in einem aktuellen Artikel mit dem Titel „NÖGKK setzt sich über Gesetze und Bescheid hinweg und vergibt Auftrag!„.

Das Bundesvergabeamt habe die NÖGKK am 27. September 2005 aufgefordert „den ermittelten Bestbieter auszuscheiden und ein neues Vergabeverfahren auszuschreiben“, berichtet Freak-Radio. Doch die NÖGKK habe trotzdem den Zuschlag erteilt, wird in dem Artikel fest gestellt, der daher die Frage stellt: „Können Funktionäre der NÖGKK ungestraft unseren Rechtsstaat verhöhnen?“

Der „Rollstuhlskandal in Niederösterreich weitet sich aus“, hält Pepo Meia fest.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0 Kommentare

  • Die Krankenkassen ziehen sich immer mehr aus der Verantwortung, Hilfsmittel im Sinne des ASVG bereitzustellen, zurück. Die Länder, die im Besonderen für den Kreis der Pensionisten für eine Hilfsmittelversorgung zuständig wären, wollen mit einer Kostentragung oder zumindest Kostenbeteiligung nichts zu tun haben. Wer steuert eigentlich diesen Rückzug aus jeglicher Verantwortung gegenüber den schwächsten Gliedern in unserer Gesellschaft??