Theresia Haidlmayr kandidiert nicht mehr für die GRÜNEN

Weil die GRÜNE Parteispitze neue, jüngere Gesichter im Nationalrat haben will, habe sie keine Chance mehr, berichtet die Presse.

Theresia Haidlmayr
Ladstätter, Markus

„Ich habe keine Chance“, ein wählbares Mandat auf der Bundesliste beim Bundeskongress am 7. September 2008 zu erhalten, wird sie in der Onlineausgabe der Presse zitiert.

Sie begründet ihren Entschluss so: „Weil die Signale der Grünen einfach so gesetzt sind, dass man Wirtschaftskompetenz verstärkt will, junge und neue Gesichter und man will in die Regierung.“

Die GRÜNEN setzen andere Schwerpunkte. Und „da hat halt einfach ein Signal mit Menschen mit Behinderung keinen Platz mehr, das muss dem Mittelstand und anderen Dingen weichen“, hält sie enttäuscht fest.

Theresia Haidlmayr

Die Behindertensprecherin der GRÜNEN vertrat seit 1994 die Interessen der behinderten Menschen im Parlament. Sie folgte als Abgeordnete Manfred Srb nach, der von 1986 bis 1994 Behindertensprecher und Abgeordneter der GRÜNEN war.

Die GRÜNEN hatten seit ihrem Einzug im Jahr 1986 immer behinderte Menschen als Abgeordnete im Parlament. Wer Theresia Haidlmayr als Behindertensprecherin bzw. -sprecher nachfolgen soll, wurde von den GRÜNEN noch nicht bekannt gegeben.

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0 Kommentare

  • Heute, am 28.9.2008 haben die Grünen die Rechnung für den blasierten Zynismus der Ex-Lehrerin gegen Theresia Haidlmayr bekommen. Daß die Ex-Lehrerin, wie zu erwarten auch den Wahlkampf verschert hat, ist hoffentlich Anlaß, sie endlich wegzuschicken. Aber hoffentlich wird sie nicht mehr als Lehrerin aktiv!

  • Tja, wenn dem so ist, sind die Grünen für behinderte Menschen kaum noch zu wählen. Schade.. Alles Gute für Deinen weitern Lebensweg und besten Dank liebe Theresia für Deinen Einsatz in all den 14 Jahren im Nationalrat für behinderte Menschen..
    Viele Online-Shops versuchen neue Zielgruppen zu erschließen. Immerhin sind wir doch auch Konsumenten, oder und auch Wehler mit Hirn,Leiter auch bei der SPÖ also weiterhin das selbe triste Bild, Selbstvertretung gibt es nicht …Wenn es noch eines Beweises dafür gebraucht hätte, dass die Grünen zu einer stinknormalen Partei i…

  • @alexandra: Ja, zu ihrer (T.H.) vollsten Zufriedenheit.

  • ** … und noch immer nicht begriffen haben, „wie der Hase nicht nur in der Politik läuft“… **

    Ich bin beeindruckt. Gaaaaaaaaaaannz echt!

  • @Alexandra – Sie können wählen wem Sie wollen, wir leben in einer Demokratie!
    Ich empfinde es als Schande und großen Rückschritt für die Partei, die den ersten Rollstuhlfahrer (Manfred Srb) ins Parlament geschickt hat, dass sie die Interessen von behinderten Menschen scheinbar nicht mehr von Betroffenen wahrnehmen lassen will und dann so wie bei den Wiener Grünen eine Stagnation in der Behindertenpolitik zu befürchten ist.
    Tja die Scheuklappen mit denen Sie scheinbar durch die Welt rollen lassen Sie durch Ihre teilweisen unqualifizierten Einträge erkennen, da brauch ich Sie gar nicht näher zu kennen.
    Nur zu, geben Sie weiterhin „Ihren Senf“ in diesem Forum zum Besten, da mich Ihre Meinung schon interessiert – ich wusste nicht, dass Sie so naiv und scheinbar masochistisch veranlagt sind und noch immer nicht begriffen haben, „wie der Hase nicht nur in der Politik läuft“..

  • @meia … Woher nimmst du (ganz bewußt das du gewählt) das Recht zu mutmaßen, ob ich mit Scheuklappen durch die Welt gehe, oder nicht. Du kennst mich nicht gut genug, um dir eine derartige Meinung über mich zu erlauben.

    Und solange ich was zu sagen habe, werde ich das auch. Ob es dir gefällt oder nicht und du wärst die letzte Person auf Gottes Erdball, von dem ich mir den Mund verbieten lasse. Anscheinend sind aber meine Beträge, die dich dazu ermutigen, deinen Senf beizusteuern. Ehrlich meia, deine Meinung interessiert mich nicht.

    Ich wünsch dir noch viel Spaß beim Spekulieren … Ich für meinen Teil denke, dass ich die Grünen bei der nächsten Wahl wählen werde, denn ich mag frischen Wind.

  • @Alexandra – „Leben und Leben lassen“ ist ein altes Sprichwort – Sie und ich und all jene körperbehinderte Menschen, die selbstständig leben können, also nicht betreut werden oder in einem Heim oder in einer Psychiatrie untergebracht sind, sind privilegiert. Und dass für behinderte Menschen in Österreich in den letzten Jahrzehnten besser geworden ist, ist auch ein Verdienst von Ihrer viel geschmähten Theresia Haidlmayr aber auch vielen anderen Betroffenen, die „gegen den Strom“ geschwommen sind.
    Rechtlich gesehen sind wir noch immer Bittsteller – und ohne Pflegegeld und vermutlich bekommen sie persönliche Assistenz (eine freiwillige Leistung, noch immer kein Rechtsanspruch) könnten sie nicht selbstbestimmt leben. Tatsache ist, Ihre Forums-Einträge sind oft mehr als entbehrlich, da sie nicht lernfähig sind, sind scheinbar mit „Scheuklappen“ durchs leben rollen .

  • @meia …
    ** … und trotzdem argumentieren Sie gegen Ihre eigene Interessen! Tatsache ist, mit uns (behinderten Menschen) werden viele Geschäfte gemacht und wir sind noch immer Bittsteller – Glauben Sie wirklich, dass Nichtbetroffene besser die Interessen von uns vertreten? **

    Was ist schlecht, wenn die Wirtschaft von Behinderten gut leben können. Auch mit alten Menschen wird Geschäfte gemacht. Viele Online-Shops versuchen neue Zielgruppen zu erschließen. Immerhin sind wir doch auch Konsumenten, oder? Die Frage ist doch, welche Rolle man da selbst einnehmen möchte.

    Ich bin kein Bittsteller, war ich noch nie und werd es auch nie sein. Und ich hab auch nie behauptet, dass Nichtbehinderte besser die Interessen von Behinderten vertreten könnten. Ich glaube, dass man jedem die Chance geben sollte, es zu versuchen und wenn die Leistung ned stimmt, dann ist dieser Job für diese Person nicht richtig – egal mit oder ohne Behinderung.

  • @Alexandra: Erwin Riess hat es auf den Punkt gebracht – und trotzdem argumentieren Sie gegen Ihre eigene Interessen! Tatsache ist, mit uns (behinderten Menschen) werden viele Geschäfte gemacht und wir sind noch immer Bittsteller – Glauben Sie wirklich, dass Nichtbetroffene besser die Interessen von uns vertreten?
    Schon alleine die Anwesenheit in diversen Gremien würde genügen um an uns nicht vorbei zu regieren. Frau NRAbg Theresia Haidlmayr hat meine volle Hochachtung, auch wenn sie nicht dem „Mainstream“ einer Vorzeigebehinderten entspricht. Sie hat auch teilweise Ihre Gesundheit für uns geopfert.
    Ich hoffe, die Grünen besinnen sich, eine(n) komptente(n) Betroffene(n) ins Parlament wählen zu lassen. Von den Großparteien ist das nicht zu erwarten, die werden weiter „packeln“ und Behindertenpolitik für die „Gallerie“ sprich für die produzieren, die uns gegen viel Kohle – „befürsorgen“ wollen.

  • ** Frau T.H. hat jahrelang zu ihrer vollsten Zufriedenheit agiert. **

    Zu IHRER vollsten Zufriedenheit? Das ist aber in dem Job a bissl wenig. Das eines mal klar ist. Sie hat selbst entschieden hat, den (Roll)-Stuhl zu räumen. Das ist ihre Entscheidung, sie ist ne erwachsene Frau. Ausserdem hat sie den Abgang ja begründet, also warum jetzt dieses Heuchlerische Getue.

    Zitat: „Weil die Signale der Grünen einfach so gesetzt sind, dass man Wirtschaftskompetenz verstärkt will, _junge und neue Gesichter_ und man will in die Regierung.“

    Und ich finds ned mal so schlecht, dass die Grünen neue und moderne Wege beschreiten vor allem junge WählerInnen erreichen wollen. Vergeßt nicht, die 16jährigen dürfen wählen und haben andere Anforderungen und Ideen an ihre Interessensvertreter. Die „Casting“-Methode find ich übrigens ned so schlecht. Warum wirds im Privatfernsehen toleriert und in der Politik verpöhnt?

    Und Quereinsteiger kann durchaus interessant sein. Das bedeutet neue Impulse, Fragen, die sonst nicht gestellt werden. Wenn man so in der Materie verwachsen ist, wird man betriebsblind. Das ist in jedem Job so. Und letztendlich gehts hier um einen Job – einen sehr Wichtigen noch dazu.

    So wie ich den Inhalt des Artikels der Presse interpretiere: Sicherlich ist sie enttäuscht darüber – wie wohl jeder, der seinen Job aufgeben muss oder möchte. Aber, sie wird ned am Hungertuch nagen und wird auch ned verschwinden. Sie wird sicherlich andere Bereiche finden, in denen sie aktiv sein wird.
    Wie immer, wird daraus mehr gemacht, als es eigentlich ist. Veränderungen bringe neue Möglichkeiten und ned immer Verschlechterungen.

    Aber vielleicht ist ja da das Problem: Anderen keine Chance geben, sich zu bewähren, denn es kann nur schlechter werden. Das ist eine Haltung, die ich sehr oft beobachte. Und letztendlich behindern wir uns eh selbst. Also, einfach mal locker durch die Hose atmen.

  • Auch der für die SPÖ kandidierende und von der ÖAR vorweg hochgelobte Günter Porta (der statt dem bisherigen SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser kandidiert) ist gestern in Tirol nur auf den 3. Platz der Landesliste für den Nationalrat gewählt worden und ist damit vermutlich chancenlos. Auch bei der SPÖ also weiterhin das selbe triste Bild, Selbstvertretung gibt es nicht …

  • Hab schon an den grünen Club geschrieben, dass ich es als ein fatales Zeichen finde, wenn Frau Haidlmayr im Nationalrat fehlt. Mit Tango Auftritten im Minifetzerl bei Benefizveranstaltungen lockt Frau Glawischnig nur überwutzelte Männeraugen an, junge Grüne Wählerinnen haben andere Anliegen.
    Abgesehen davon, dass ich das Gespür von Frau Haidlmayr für die Fußangeln immer wieder bewundert habe, mit dem sie als Wohltataen für behinderte menschen gedachte de facto Einschränkungen erkannt hat. ich will sie nicht im Parlament missen und denke, dass die Grünen durch Ihre Nicht-Kandidatur ein Stück Glaubwürdigkeit verlieren.

  • sehr geehrte damen und herren, habe gerade eine anfrage an die grünen gerichtet, um festzustellen, ob es sich um ein medien’gschichtl‘ handelt, oder um unverrückbare tatsache. sollte die meldung der wahrheit entsprechen, wäre sie für mich das blanke entzetzen! aber auch SIE, DAMEN UND HERREN, können auf die grüne spitze druck machen. die bekommen gerne post. und sei es elektronisch. beste grüße josef fraunbaum
    (und im anhang auszüge aus meinem schreiben an die vanderbellens, glawischnigs, pilzs, …) das sie gerne benutzen dürfen …

    sehr geehrte frau dr. glawischnig, sehr geehrter herr professor, sehr geehrte damen und herren!

    ich hoffe, dass es sich auch bei der meldung dass theresia haidlmayr nicht mehr kandidiert, weil sie keine wählbare stelle erlangen kann, um eine ente handelt. jüngere gesichter? herr professor!!! als nicht behinderter mensch macht für mich eines den (wesentlichen) unterschied zwischen irgendwelchen parteien und den grünen aus: behinderte menschen (und andere „randgruppen“) in wichtige positionen des staates zu bringen, vor allem in die gesetzgebung, die (so wie frau haidlmayr) konsequent und unbequem intensivst fachkompetenz einbringen.

    in zusammenhang mit themen behinderter menschen ist den grünen eine derartige „kompetenzbündelung“ mit frau haidlmayr gelungen- bei anderen themen weniger). zig-male war ich mit schülerInnengruppen bei frau haidlmayr: jedes mal war es eine sinnvolle auseinandersetzung und „die betreuung von opinion leadern“ in der branche. wenn sie (…) eine derart kompetente frau „abschiessen“ (sofern menschliche gründe und die hohe kompetenz unwichtig sind)auch wahltaktische überlegungen eine rolle spielen sollten. und die sprechen für theresia haidlmayr.

    bitte um keine politische schaumschlägereien, bitte um klare antworten: wird theresia heidlmayr eine wählbare position bekommen …

  • @alexandra: Frau T.H. hat jahrelang zu ihrer vollsten Zufriedenheit agiert. Also bitte nicht so kritisch …

  • Annemarie und ich waren sehr betroffen, als wir vom Umgang der GRÜNEN mit ihrer eigenen Behindertensprecherin gehört haben. Es tut uns aufrichtig leid, dass Du, liebe Theresia, nicht mehr kandidieren wirst und wir möchten Dir für Deine wichtige Arbeit, die Du für uns behinderte Menschen geleistet hast, danken.

    Wenn es noch eines Beweises dafür gebraucht hätte, dass die Grünen zu einer stinknormalen Partei verkommen sind, dann wurde dieser spätestens jetzt geliefert.

  • liebe alexandra, es scheint, du hast von der independent living movement, der internationalen behindertenbewegung, die seit 40 jahren für die rechte behinderter menschen kämpft, entweder noch nie etwas gehört oder du hast nichts verstanden. ich empfehle dir, dich ein wenig schlau zu machen. es gibt genügend literatur dazu, ich helfe dir da gern weiter. wie findest du einen mann als frauenminister? einen pfarrer als sexualpädagogen? einen hetero als sprecher für die homosexuellen? na, also.

  • ** Es wird also bei den grünen einen nichtbetroffenen behindertensprecher geben! **

    Und wo ist da das Problem? Mir als Bürgerin (und das bin ich in erster Linie und dann bin ich Behinderte) ist doch egal, ob mein Gesetzesvertreter behindert, farbig oder grüne Haare hat, solange diese Person ihren/seinen Job ordentlich macht, denn genau dafür wird diese Person bezahlt. Nur weil man behindert ist, weiss man ned immer, was Behinderte brauchen. Wenn ich mir die vielen offensichtlich behinderten Interessensvertreter so anschaue, sehe ich wenige, die wirklich in der Lage sind, über ihre eigenen Interessen hinauszuschauen.

    Mich würde ja interessieren, ob eine Frau Haidlmayr die Gebärdensprache kann oder sich für barrierefreie Information eingesetzt hat. Oder hat sie sich intensiv mit den Problemen von blinden Menschen beschäftigt? Bislang habe ich hier noch nichts Derartiges gelesen.

  • lieber volker, liebe kolleginnen u kollegen! vielleicht haben noch nicht alle verstanden, was da passiert: die grünen haben bis heute NICHTS unternommen, SLI bzw. die offizielle behindertenenbewegung zu kontaktieren. das heißt, die grünen wollen keine behinderten menschen, die sich selbst vertreten. das zenrale prinzip der behindertenbewegung „nothing about without us“ wird von den grünen nicht mehr anerkennt.
    Es wird also bei den grünen einen nichtbetroffenen behindertensprecher geben! so schaut´s aus. und wer sich dagegen nicht umgehend wehrt, ist mitschuld, wenn wir überhaupt keine ansprechpartner im parlament mehr haben (auf spö und övp und die anderen wird ja wohl keiner von uns hoffnungen setzen) also: protest bei den grünen, e-mails, leserbriefe, etc. ist ein gebot der stunde!
    daß theresia auf miese art ausgebootet wurde, ist das eine. daß die grünen mit ihr offensichtlich die behinderten menschen insgesamt politisch entsorgen wollen, das andere.

  • Liebe Theresia,ich schließe mich dem Dank von Martin Ladstätter für deine langjährige parlamentarische Arbeit an! Du warst immer eine erfolgreiche Mahnerin für Selbstbestimmung! Behinderten- /Selbstbestimmungspolitik war und ist in keiner Partei ein „Honiglecken“, insferne verstehe ich, dass es dir nach den vielen Jahren reicht. Aufgeben sollten wir aber nicht. Wenn die Grünen den Vorsprung, den sie einmal hatten, auch nur halbwegs retten wollen, müssen sie eine entsprechende KandidatIn berücksichtigen. Wenn sie das nicht tun, ist das ein mehr als sichtbares Symbol…. Um zu versuchen, die Arbeit von Manfred und dir fortzusetzen, muss sich allerdings auch jemand bewerben…. ! Wer überlegt sich da was?

  • wie die grünen mit einer verdienten abgeordneten nach vielen jahren der zusammmenarbeit umgehen, ist zum kotzen. sie sind jetzt wirklich regierungsreif. die behindertenbewegung sollte zu einem boykott der grünen bei den wahlen aufrufen. eine partei, die die interessen der behinderten menschen derart widerlich mit füßen tritt, hat sich aus dem politischen spektrum selbst eliminiert.

  • Die Abgeordnete hat für mich keine wirklich nachvollziehbare Arbeit geleistet und nur mit Sudern, wie schlecht alles ist, ist man in der Tat nicht regierungstauglich und das wollen ja die GRÜNEN momentan… Dass es nun keinen behinderten Behindertensprecher mehr geben wird, glaube ich nicht, da das sogar andere (Wirtschafts)Parteien schaffen…

  • Ich seh das etwas anders. Warum soll nicht auch eine Partei nach frischerem Wind suchen und dadurch neue Ufer ansteuern.

    Und ich denke mal nicht, dass es was mit der Behinderung zu tun hat. Mit verlaub, aber eine Frau Haidlmayr ist keine 25 mehr. Zudem find ichs nicht schlecht, wenn alte Strukturen etwas aufgebrochen werden und die Arbeit muss ned schlechter sein. Ich behaupte sogar, dass eine Tätigkeit eine neue Qualität bekommt, wenn neue Impulse in eine Partei kommen. Und Politik sollte auch eine Vorbildwirkung haben.

    Ausserdem würde ich es begrüßen, wenn im Hohen Haus ned immer so eine verhermte Grieskrämige aus der Ecke glotzen würde. Ihre Mundwinkel sind ja am Kinn festgetackert … Irgendwie fehlt mir die Ausstrahlung – oder ist sie doch schon zu lange im Geschäft, dass man in der Politik Charisma und Ausstrahlung einbüst? Dann ist es vielleicht nicht mal so schlecht, wenn sie Jüngeren und Unverbrauchteren den Raum lässt.

    Zudem muss man politisch ned aktiv sein, um was zu bewegen. Täglich leisten viele Menschen sehr viel um das Leben von behinderten Menschen zu verbessern. Denen trauert auch niemand nach, wenn sie beruflich nimmer akiv sind. Also, positiv denken und einfach mal abwarten, was sich so tut. Anderen die Chance lassen, was zu bewirken.

  • Tja, wenn dem so ist, sind die Grünen für behinderte Menschen kaum noch zu wählen. Schade.. Alles Gute für Deinen weitern Lebensweg und besten Dank liebe Theresia für Deinen Einsatz in all den 14 Jahren im Nationalrat für behinderte Menschen..

  • Ich wäre sehr enttäuscht, wenn es wirklich so kommen sollte, dass behinderte Menschen bei den Grünen keinen Platz haben. Dir Theresia möchte ich für die 14 Jahre erfolgreiche Arbeit im Sinne der Selbstbestimmung herzlich danken.