3. Woche 2026 – Rollstuhlgerechter Strandweg im Awenda Provincial Park
Im Awenda Provincial Park in Ontario, Kanada, gibt es einen Wanderweg, der auch ein Stück am Strand vorbei führt. Damit …
In einem staatlich kontrollierten Fernsehsender in Kiew hat eine Gebärdensprachdolmetscherin sich geweigert, die offiziellen Nachrichten über die Präsidentschaftswahlen in der Ukraine zu übersetzen.
Seit Tagen demonstrieren Hunderttausende auf den Straßen der Ukraine wegen des Verdachts des Wahlbetrugs bei der Präsidenten-Stichwahl vom 21. November 2004.
Die staatlich kontrollierten Medien stehen unter der Zensur des Regierungskandidaten Viktor Janukowitsch. Vom Oppositionskandidaten Juschtschenko zeichneten die Medien das Bild eines Radikalen, der zum Bürgerkrieg bereit sei. Doch nun rebellieren die Medien und wollen nur noch „objektive Nachrichten“ senden.
Die Mitarbeiter des vom mächtigen Chef der Präsidialverwaltung, Viktor Medwedtschuk, kontrollierten Senders 1+1 weigerten sich in einer Erklärung, weiter „auf Druck der politischen Kräfte einseitige Nachrichten“ zu verbreiten, berichtet „Agence France-Presse AFP„.
„Wir haben zum größten Teil Lügen erzählt“, sagte Wlodimir Melnik, Nachrichtensprecher des öffentlichen Senders UT-1 und rief seine Kolleginnen und Kollegen zum Streik auf.
Diesem Aufruf folgte eine engagierte Gebärdensprachdolmetscherin bei der Übersetzung der Fernsehnachrichten auf UT-1. Statt die umstrittenen Wahlergebnisse zu übersetzen gebärdete sie: „Die Ergebnisse sind gefälscht. Glaubt ihnen nicht. Unser Präsident ist Juschtschenko. Es ist mir sehr peinlich, dass ich Ihnen früher keine wahren Informationen überbracht habe.“
Das Parlament entzog heute der Zentralen Wahlkommission des Landes das Vertrauen und hat sich dafür ausgesprochen, die Wahl für ungültig zu erklären.
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Im Awenda Provincial Park in Ontario, Kanada, gibt es einen Wanderweg, der auch ein Stück am Strand vorbei führt. Damit …