Rollstuhlfahrer vor einer Euromünze

Verkauft NÖ-Gebietskrankenkasse tausende Rollstühle ins Ausland?

"Neo-Liberalisierung auch im Gesundheitswesen von Österreich?", fragt Pepo Meia von Freak-Radio und berichtet über den Verkauf von Rollstühlen an eine niederländische Heilbehelfsfirma.

„Die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse (NÖ-GKK) macht nun mit ihrer Ausschreibung den Weg frei für die Privatisierung von Heilbehelfen in Österreich“ berichtet Freak-Radio auf seiner Internetseite und berichtet von dem geplanten Verkauf von „über 10.000 Rollstühle“ um diese dann tageweise zu mieten.

„Kommt jetzt der Einheitsrollstuhl für alle?“, zitiert Meia Betroffene und zeigt anhand von Rechenbeispielen auf, dass bei manchen Tagesmieten Rollstühle 16 Jahre halten müssten.

Die Entscheidung der Ausschreibung soll – so Freak-Raido – noch im Mai 2005 fallen und dürfte schon zugunsten des Billigstanbieters aus den Niederlanden gefallen sein.

„Entledigt sich die NÖ-Gebietskrankenkasse somit ihrer Verantwortung, die Versorgung betroffener Bürger mit Heilbehelfen zu gewährleisten“, fragt Pepo Meia abschließend.

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