Weidenholzer: EU-Kompromiss zu barrierefreien Webseiten und mobilen Apps steht

Die Unterhändler von Europaparlament, Rat und Kommission haben sich auf einen Kompromiss geeinigt, um Webseiten öffentlicher Stellen allen zugänglich zu machen. SPÖ-Europaabgeordneter Josef Weidenholzer: „Online-Angebote für alle zugänglich machen“

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Die Richtlinie sieht vor, das Webangebot von öffentlichen Stellen barrierefrei zu gestalten. Darunter fallen sowohl Verwaltungen, Gerichte und Polizeidienste als auch öffentliche Spitäler, Universitäten und Bibliotheken. Dieser Schritt ermöglicht vor allem für blinde und gehörlose Menschen, aber auch ältere Personen, die Angebote öffentlicher Webseiten in Europa zu nutzen“, erklärt SPÖ-Europaabgeordneter Josef Weidenholzer, der die Verhandlungen für die sozialdemokratische Fraktion (S&D) im EU-Parlament führte.

Das Internet ist mittlerweile für viele BürgerInnen ein Standardwerkzeug geworden, um sich über öffentliche Dienste zu informieren und Behördengänge online zu tätigen. Nach Kommissionsschätzungen sind rund 80 Millionen Menschen in Europa von einer Behinderung betroffen. „Wir dürfen ältere MitbürgerInnen und jene mit Behinderung hier nicht zurücklassen“, so S&D-Vizepräsident Josef Weidenholzer.

Besonders froh ist Weidenholzer darüber, dass sich das EU-Parlament mit der Forderung durchsetzen konnte, auch mobile Apps in den Anwendungsbereich aufzunehmen: „Mit den Apps haben wir einen wichtigen Schritt gemacht, um einerseits die Richtlinie zukunftssicher zu machen und anderseits die Weichen für eine integrative digitale Gesellschaft zu stellen.“

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