11. Woche 2026 – Sitzbank mit Rollstuhlplatz in Chile Chico
Diese Sitzbänke in einem Park in der Stadt Chile Chico in Chile haben wir bis jetzt auch noch nie so …
Nun ist es fix. In Österreich gilt ab 1. Jänner 2006 ein - wenn auch schwaches - Behindertengleichstellungsgesetz. Was werden die nächsten notwendigen Schritte sein, damit wir wirklich eine umfassende Gleichstellung erreichen?
„Das Gesetz hat hohen Symbolwert“, so Manfred Srb von BIZEPS, der aber deutlich darauf hinweist, dass „die Entwicklung weitergehen wird und muss. Der Beschluss ist ein wichtiger Angelpunkt. Nicht mehr und nicht weniger.“
Die Kritik am Gesetz wurde auch deswegen so intensiv, weil vieles im Behindertengleichstellungsgesetz NICHT geregelt wurde und nur Versprechungen abgegeben wurden. Die Einhaltung dieser Versprechungen muss nun eingefordert werden. Konkret sind dies folgende:
Diese Aufstellung der ebenfalls beschlossenen Versprechen zeigt eindrucksvoll, was dieses Gesetz alles NICHT beinhaltet und wo nur – teilweise sogar recht vage – Versprechen für die Zukunft abgegeben wurden. Es wird in den nächsten Monaten wichtig sein, einerseits diese Versprechen am Leben zu erhalten und auch deren Einlösung zu fordern.
Andererseits wird die Behindertenbewegung das neue Gesetz und dessen Möglichkeiten und Grenzen den Betroffenen erläutern müssen. Die ersten Erfahrungen aus den Schlichtungsverfahren beim Bundessozialamt werden uns Aufschluss geben, wie Diskriminierer auf dieses Gesetz reagieren werden.
Interessant werden auch die ersten Verfahren vor Gericht werden, doch ist anzunehmen, dass es noch länger dauern wird, bis Grundsatzurteile zur Verfügung stehen.
Auch wenn wir mit vielen Bestimmungen des Gesetzes unzufrieden sind, werden wir mit aller Kraft versuchen, damit Diskriminierungen zu bekämpfen.
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Diese Sitzbänke in einem Park in der Stadt Chile Chico in Chile haben wir bis jetzt auch noch nie so …