Wiener Gemeinderat wird sich mit Fahrzeug-Außenansagen beschäftigen

ÖVP-Wien fordert Fahrzeug-Außenansagen für blinde und sehbehinderte Fahrgäste.

Caroline Hungerländer
ÖVP

Erkennen, ob man sich an der richtigen Haltestelle befindet oder welches Fahrzeug gerade einfährt, das ist für blinde und sehbehinderte Personen, die in Wien mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus oder Straßenbahn unterwegs sind, nicht einfach.

Aus diesem Grund haben die ÖVP-Gemeinderätinnen Caroline Hungerländer und Ingrid Korosec am 27. November 2018 einen Beschlussantrag eingebracht:

Der Wiener Gemeinderat fordert die zuständige amtsführende Stadträtin für Umwelt und die Wiener Stadtwerke und den zuständigen amtsführenden Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport auf zu prüfen, in wie weit die Einführung einer Fahrzeug-Außenansage für blinde und sehbehinderte Fahrgäste, ähnlich dem Konzept „LiSA“ in Linz, auch in Wien umgesetzt werden kann.

Der Antrag wurde im Gemeinderat einstimmig den entsprechenden Ausschüssen zugewiesen und muss nun zwingend behandelt werden, hielt Gemeinderätin Hungerländer gegenüber BIZEPS fest.

LiSA aus Linz als Vorbild

In Linz hat der dortige Blinden- und Sehbehindertenverband gemeinsam mit den Linz-Linien die Linien-Sprachansage -kurz LiSA – entwickelt.

Mit Hilfe eines Blindenhandsenders kann diese Fahrzeug-Außenansage aktiviert werden und der Fahrgast kann die Liniennummer und das Ziel der Straßenbahn oder des Busses über die Außenlautsprecher am Fahrzeug abrufen. LiSA gibt es in Linz schon seit 2013.

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Ein Kommentar

  • Was in einem anderen Bundesland Selbstverständlichkeit ist muss in Wien hart erkämpft werden. Wien ist anders….