Wiener Linien versprechen Verbesserung bei Sicht von Rollstuhlplätzen

Nach mehrmaligem Schriftverkehr zwischen den Wiener Linien und BIZEPS ändern die Wiener Linien nun ihr Vorgehen bei Werbebeklebungen an ihren Bussen.

Blick nach draußen vom Rollstuhlplatz eines Wiener Linien Busses. Lochfolien kleben von außen an den Scheiben und erschweren die Sicht.
BIZEPS

Im August 2022 kontaktierte BIZEPS die Wiener Linien, weil die Werbebeklebung an den Bussen die Sicht von den Rollstuhlplätzen enorm verschlechterte. Wir zeigten ein Bild davon als Bild der Woche in der 34. Woche 2022.

Wenn Werbung, die die Fenster verdeckt, nur dort platziert wird, wo sich die Rollstuhlplätze befinden, also die Plätze jener Gruppe, die sich ihren Sitzplatz im Bus nicht frei aussuchen kann, hat das natürlich einen negativen Beigeschmack. Deshalb wandten wir uns an die Wiener Linien, um diese Problematik anzusprechen.

Wiener Linien versprechen Verbesserung

Nach einigem inhaltlichem Austausch schrieben uns die Wiener Linien heute, am 6. Oktober 2022, per E-Mail, dass sie freiwillig die „Eigenwerbung zukünftig nur am oberen Fensterbereich verkleben, um am unteren Fensterrand die Durchsicht zur ermöglichen“.

Sie führen weiter aus: „Beklebungen von externen Werbetreibenden müssen von der Formatänderung ausgenommen bleiben, da die daraus gewonnen Werbeeinahmen uns dabei unterstützen, weiterhin günstige Tickets für alle Fahrgäste anzubieten.“

Das heißt, es wird zumindest die Eigenwerbung der Wiener Linien die Sicht von den Rollstuhlplätzen nicht mehr behindern.

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