21. Woche 2026 – Neue ertastbare Informationen in Wiener U-Bahn-Stationen
An den Bahnsteigen der Wiener U-Bahn-Linien U3 und U6 gibt es jetzt ertastbare Informationen für blinde und stark sehbehinderte Menschen …
Wie im "Der Standard" vom 24. 10. 2007 nachzulesen war, startete das Sozialministerium die so genannte "Aktion 500", die darauf abzielt, Betriebe, die einen behinderten Menschen einstellen, mit 600 Euro zu fördern. Ein Kommentar.
Für mich als selbst körper- und sehbehinderten und (fast) fertigen Spanisch- und Italienischübersetzer geht diese Initiative eindeutig in die falsche Richtung und macht auf mich den Eindruck, dass das wieder einmal – um es in den Worten des Parteikollegen und steirischen Soziallandesrates, Dr. Kurt Flecker, zu sagen – „ein Beamtenvorschlag“ gewesen sein dürfte, zu dem der Minister (hoffentlich) nicht allzuviel beigetragen hat, da aus meiner Sicht eine klitzekleine Kleinigkeit übersehen wurde: Wie vom Minister SELBST angemerkt, könne er nicht ausschließen, „dass die Unternehmen diese dann wieder kündigen“.
Aus dieser Erläuterung ergäben sich für mich folgende „Hausaufgaben“ für den Minister, wenn er in diesem Bereich wirklich etwas weiterbringen und richtige Akzente setzen möchte:
Ein erster und nicht allzu schwer umzusetzender Schritt wäre, dass auch Hr. Dr. Buchinger versucht zu verstehen, dass sich nicht nur die Arbeitsbedingungen und -erfordernisse für alle, sondern auch für behinderte Menschen geändert haben und eine gut gemeinte „Aktion 500“ droht, zur „Sanktion 500“ zu werden.
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
An den Bahnsteigen der Wiener U-Bahn-Linien U3 und U6 gibt es jetzt ertastbare Informationen für blinde und stark sehbehinderte Menschen …